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30.07.2015

16:07 Uhr

Fifa-Wahl

Südkoreaner Chung bekräftigt Kandidatur-Absicht

Fast 20 Jahre Vize, die meiste Zeit davon unter Fifa-Chef Sepp Blatter – nun will Chung Mong Joon den Fußball-Weltverband selbst leiten: Der Südkoreaner hat seine Kandidatur bekräftigt. Er will die Fifa „verändern“.

Von 1994 bis 2011 war der Südkoreaner Chung Mong Joon Vize-Präsident der Fifa. dpa

Mann mit Erfahrung

Von 1994 bis 2011 war der Südkoreaner Chung Mong Joon Vize-Präsident der Fifa.

BerlinDer Südkoreaner Chung Mong Joon hat nach der offiziellen Kandidatur von Michel Platini seine eigenen Absichten auf das Amt des Fifa-Präsidenten bekräftigt. Der 63 Jahre alte frühere Fifa-Vizepräsident hält den drei Jahre jüngeren Uefa-Chef Platini nicht für den geeigneten Mann auf dem Posten des Weltverbandspräsidenten.

Chung sagte dem britischen Sender BBC am Donnerstag: „Herr Platini ist sehr stark ein Produkt des aktuellen Systems.“ Sollte er selbst gewählt werden, „ist es nicht mein Job, den Luxus eines Büros zu genießen. Mein Job ist es zu verändern“, betonte Chung. Von 1994 bis 2011 hatte der Sohn des Gründers des Großunternehmens Hyundai den Fifa-Vize-Posten inne. Es sei an der Zeit, dass die Fifa eine nicht-europäische Führung bekomme, unterstrich Chung erneut.

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Ob er auf die Unterstützung des asiatischen Dachverbandes (AFC) bauen kann, erscheint fraglich. AFC-Präsident Scheich Salman bin Ebrahim Al-Khalifa sagte am Donnerstag, dass Platini „der Fifa Stabilität und einen sauberen Übergang in dieser schwierigen Situation“ bringen würde. Er bezeichnete Platini „als einzigartigen Kandidaten“. Der AFC hatte Ende Mai den scheidenden Amtsinhaber Joseph Blatter bei dessen Wiederwahl unterstützt. Die Neuwahl soll auf einem außerordentlichen Kongress des Weltverbandes am 26. Februar nächsten Jahres in Zürich stattfinden, nachdem Blatter seinen Rückzug angekündigt hat.

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dpa

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