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25.10.2011

21:10 Uhr

Fortuna marschiert weiter

Düsseldorf erstmals seit 13 Jahren im Achtelfinale

Quelle:SID

Seit März ist Fortuna Düsseldorf nun schon ohne Niederlage, zuhause sind die Rheinländer eine Macht. Dies sollte sich auch nicht gegen 1860 im Pokal ändern, auch dank eines stark aufspielenden Sascha Rösler.

Sascha Rösler war mit seinem Doppelpack der Matchwinner gegen 1860 München. SID

Sascha Rösler war mit seinem Doppelpack der Matchwinner gegen 1860 München.

DüsseldorfFortuna Düsseldorf ist einfach nicht zu schlagen. Der Fußball-Zweitligist setzte seine Serie auch im DFB-Pokal fort und erreichte durch ein 3:0 (2:0) gegen den Liga-Rivalen 1860 München erstmals seit 1998 das Achtelfinale. Die Fortuna, Pokalsieger von 1979 und 1980, hat seit dem 18. März (0:1 beim MSV Duisburg) 21 Pflichtspiele in Folge nicht verloren - die "Löwen" dagegen sind seit fünf Spielen sieglos.

Auch Sascha Rösler ließ seine Serie vor 34.413 Zuschauern nicht abreißen. Der frühere 1860-Profi erzielte in der 39. Minute das glückliche 2:0 und damit sein zehntes Tor in den vergangenen zehn Heimspielen, in denen er jeweils traf.

Rösler wollte eigentlich eine Flanke auf den freigelaufenen Maximilian Beister schlagen, der Ball rutschte über den Spann und segelte genau in den Winkel (39.). 1860-Torhüter Gabor Kiraly war ohne Chance.

Auch beim Führungstor der insgesamt überlegenen Düsseldorfer war Glück im Spiel gewesen: Johannes van den Bergh lief in der 15. Minute auf links an die Grundlinie und spielte in die Mitte, wo der Münchner Collin Benjamin den Ball ins eigene Tor stolperte. Insgesamt investierten die Gäste zu wenig und hatten nicht die Kraft, sich ernsthaft aufzubäumen. Benjamin leistete sich in der 90. Minute eine Notbremse und sah die Rote Karte, Rösler verwandelte den fälligen Elfmeter sicher (90.+1).

Der Sieg spielt dem Zweitliga-Dritten Düsseldorf finanziell in die Karten, denn zuletzt hatte die Bilanz nach einem jahrelangen Entschuldungsprozess nur noch 740.000 Euro Verbindlichkeiten ausgewiesen. Der Einzug in die dritte Runde bringt allein 505.000 Euro Fernsehgeld.

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