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16.02.2013

17:22 Uhr

Fürth hilflos

Big Point für die Fortuna

VonThorsten Giersch
Quelle:SID

Fortuna Düsseldorf ist dem Klassenerhalt einen wichtigen Schritt näher gekommen. Gegen Greuther Fürth feierten die Rheinländer einen 1:0-Heimsieg. Beim Tabellenletzten gehen derweil die Lichter aus.

Axel Bellinghausen bringt Düsseldorf in Führung. SID

Axel Bellinghausen bringt Düsseldorf in Führung.

DüsseldorfIn der vergangenen Saison landete Greuther Fürth vor Fortuna Düsseldorf. Doch wie unterschiedlich sich die beiden Aufsteiger seitdem in der ersten Bundesliga entwickelt haben, war in diesem Spiel eindrucksvoll zu erkennen.

Geruhter Fürth ist der ersten Bundesliga derzeit weder fußballerisch noch nervlich gewachsen. Der Tabellenletzte verlor bei Fortuna Düsseldorf verdient mit 1:0. Die Gastgeber überzeugten zwar längst nicht so wie bei den Heimspielen zuvor, beherrschten die Fürther aber dennoch eindeutig.

Fortuna-Coach Norbert Meier ließ überraschend Spielmacher Ken Ilsö draußen. Dafür durften Dani Schahin und Stefan Reisinger starten. Führts Trainer Mike Büskens beorderte Gerald Asamoah auf die Bank. Vielleicht ja auch wegen dessen Jubiläum: der frühere Nationalstürmer ist auf den Tag genau seit zwei Jahren ohne Bundesligator. 

Die Fortuna hat von den letzten fünf Heimspielen vier gewonnen und dabei immer mindestens zwei Tore erzielt. Und schon nach zwei Minuten sah es so aus, als ob der Trend anhält: Robbie Kruse wurde von Zimmermann an der Strafraumgrenze gelegt - Schiedsrichter Welz bestrafte die ungeschickte Aktion mit Elfmeter. Doch den schoss Schahin derart unplatziert, dass Fürths Keeper Hesl nach rechts abtauchte und den Ball scheinbar mühelos festhielt. Hier machte sich das Fehlen des etatmäßigen Schützen Jens Langeneke bemerkbar. 

Nach diesem Paukenschlag zum Auftakt ging es mit ordentlichem Tempo weiter. Düsseldorf war das tonangebende Team und gefiel mit dem einen oder anderen Spielzug durchaus. Die Fürther standen tief, gingen robust zur Sache und ließen zunächst keine klaren Torchancen zu. Nach vorne blieb der Tabellenletzte dafür vieles schuldig. Fürth bewies, warum in der Geschichte des Bundesliga nur zwei Teams nach 21 Spieltagen weniger Tore geschossen haben. 

Wenn es spielerisch nicht geht, dann eben per Standardsituation. Und eine solche hätte nach einer Viertelstunde beinahe das 1:0 für die Gäste gebracht.  Nach einem geschickt gezirkelten Freistoß von Prib war Nehrig zur Stelle, konnte den zweimal glänzend parierenden Giefer aber nicht überwinden. Praktisch im Gegenzug war es erneut Fürths Verteidiger Zimmermann, der seine Erstligauntauglichkeit unter Beweis stellte: Er ließ sich von Belllinghausen amateurhaft abkochen. Der blonde Schlaks lief anschließend auf Keeper Hesl zu und schob den Ball an ihm vorbei ins Netz. 

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