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17.01.2011

11:46 Uhr

Fußball 2.Bundesliga

1 860 erwägt Abtretung von Anteilen der Profisparte

1 860 München erwägt eine Abtretung der Anteile an seiner Profifußballabteilung, um das Lizenzierungsverfahren zu bestehen. Abwehrspieler Kai Bülow wurde derweil vom DFB gesperrt.

Als Liquiditätsnachweis muss 1 860 München rund drei Mill. Euro vorlegen. Foto: SID Images/Firo SID

Als Liquiditätsnachweis muss 1 860 München rund drei Mill. Euro vorlegen. Foto: SID Images/Firo

Zweitligist 1 860 München erwägt offenbar weitreichende Maßnahmen, um finanziell wieder auf Kurs zu kommen. Der angeblich mit etwa acht Mill. Euro verschuldete deutsche Meister von 1966 plant einem Bericht der Süddeutschen Zeitung zufolge weiter den Einstieg von Investoren und darüber hinaus, TV- oder Zuschauereinnahmen zu verpfänden oder zu verkaufen. Zudem könnten Anteile an der Profifußballabteilung von 1 860 abgetreten werden.

"Es gibt ein Sanierungskonzept, in dem alle Möglichkeiten abgewogen werden", sagte Lil Zercher, Sprecherin des Tabellenneunten der 2. Liga, auf SID-Anfrage. Die Löwen hatten erst in der Vorwoche einen Liquiditätsnachweis in Höhe von 5,3 Mill. Euro erbracht und so mit Ach und Krach das Nachlizenzierungsverfahren der Deutschen Fußball Liga (DFL) bestanden. Dabei half auch Lokalrivale Bayern München mit der Stundung ausstehender Zahlungen. Weitere Schritte sind jedoch notwendig, um die Lizenz für die kommende Saison nicht zu gefährden.

1 860-Abwehrspieler Kai Bülow wurde derweil nach seiner Roten Karte am vergangenen Wochenende während der Partie gegen den VfL Bochum (1:3) vom DFB-Sportgericht für ein Spiel gesperrt.

Der 24-Jährige fehlt den "Löwen" somit beim Auswärtsspiel am kommenden Freitag gegen den VfL Osnabrück. Der Verein und der Spieler haben dem Urteil zugestimmt, es ist damit rechtskräftig.

© SID

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