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15.01.2010

09:13 Uhr

Fußball 2.Bundesliga

Düsseldorf will Aufstiegsambitionen untermauern

Fortuna Düsseldorf kann sich heute zum Rückrundenauftakt in Paderborn auf einen Aufstiegsrang schieben. Mit Union Berlin empfängt ein weiterer Aufsteiger Rot-Weiß Oberhausen.

Mit hohen Zielen in die Rückrunde: Fortuna Düsseldorf. Foto: Bongarts/Getty Images SID

Mit hohen Zielen in die Rückrunde: Fortuna Düsseldorf. Foto: Bongarts/Getty Images

Deutschland friert, doch den Fußball-Fans wird ab heute kräftig eingeheizt: Neben der Bundesliga startet auch die 2. Liga nach nur 25 Tagen Winterpause in die Rückrunde, die einen heißen Kampf um den Aufstieg und gegen den Abstieg verspricht. Mindestens fünf Teams müssen vor dem Absturz in die 3. Liga zittern, sieben Mannschaften können sich berechtigte Hoffnungen auf eine Aufstiegsfeier am 9. Mai machen.

Unter den Aufstiegsanwärtern befindet sich etwas überraschend auch Fortuna Düsseldorf. Der Aufsteiger lauert derzeit auf Rang vier, punktgleich mit der drittplatzierten Arminia aus Bielefeld. Zum Rückrundenauftakt reisen die Rheinländer heute (18 Uhr, live bei Sky und Liga total) zum SC Paderborn. Die Ost-Westfalen befinden sich mit Platz neun jenseits von Gut und Böse, gewannen aber drei ihrer letzten vier Heimspiele.

Und auch gegen die Fortuna scheint vieles für einen Heimsieg zu sprechen. Die Gäste konnten vor der Winterpause auf fremden Platz nicht überzeugen und holten aus den letzten drei Auswärtsspielen nur einen Zähler. Rückenwind erhofft sich die Fortuna aber von der Verpflichtung von Torsten Oehrl. Der U19-Nationalspieler wird bis zum Saisonende von Werder Bremen ausgeliehen und gehört heute bereits zum 18-köpfigen Kader.

Mittelfeld-Duell am Tivoli

Mit Aufstiegsambitionen war auch Alemannia Aachen in die Saison gestartet. Diese mussten die Kaiserstädter mittlerweile aber begraben. Nach Ende der Hinrunde fand sich das Team von Trainer Michael Krüger nur auf dem elften Tabellenplatz wieder. In der Vorbereitung sammelten die Aachener in einem Testspiel gegen Roda Kerkrade allerdings neues Selbstbewusstsein: "Wenn wir so spielen wie gegen Roda, speziell in der ersten Hälfte, oder sogar eine bessere Leistung abliefern, wäre ich zufrieden", sagte Krüger im Hinblick auf das heutige Duell gegen den Karlsruher SC.

Doch auch die Gäste aus Baden, derzeit in der 2. Liga auf Platz acht, überzeugten bei ihren Testspielen in der kurzen Winterpause. Gegen den Bundesligisten Eintracht Frankfurt gewann der KSC am Rande des Trainingslagers im türkischen Belek 3:0.

Ebenfalls heute erwartet Union Berlin Rot Oberhausen. -Weiß Der Aufsteiger aus der Hauptstadt war furios in die Saison gestartet, baute dann aber zusehends ab. Trotzdem befinden sich die "Eisernen" auf Platz sieben noch in Sichtweite der Aufstiegsränge. Trainer Uwe Neuhaus erwartet gegen die "Kleeblätter" ein Geduldsspiel. "Wir brauchen Geduld, hohes läuferisches Engagement und Aggressivität um den zu erwartenden Defensiv-Riegel knacken zu können", so Neuhaus.

Unterstützung erhofft er sich von den Winter-Neuzugängen Chinedu Ede und Paul Thomik. Allerdings hat Ede noch Trainingsrückstand. Bei den Gästen steht hinter dem Einsatz von Thomas Schlieter noch ein Fragezeichen. Der Verteidiger laboriert an einer Rückenverletzung.

© SID

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