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27.03.2006

08:24 Uhr

Fußball 2.Bundesliga

Freiburg lauert auf "Dreier" gegen Bochum

Wenn der SC Freiburg heute auf den VfL Bochum trifft, spielen nicht nur zwei Bundesliga-Absteiger um wichtige Zweitliga-Zähler. Die Gastgeber stellen das beste Heimteam der Liga, die Bochumer sind auswärts bärenstark.

Im äußersten Südwesten des Landes kommt es heute zum Duell der Bundesliga-Absteiger. Der SC Freiburg trifft im Montagsspiel der 2. Bundesliga auf den VfL Bochum.

Die Breisgauer könnten zum großen Sieger des 27. Spieltages avancieren, nachdem die Mitkonkurrenten auf den Aufstieg fast ausnahmslos Federn ließen. Nach den Niederlagen von Cottbus, Fürth und Karlsruhe würde der auf Tabellenplatz sechs notierte SCF bei einem Heimerfolg nach Punkten mit den drittplatzierten Cottbusern gleichziehen. Die Bochumer wollen sich hingegen als Spitzenreiter konsolidieren.

Iaschwili wieder dabei

Während sich das Team von Langzeit-Trainer Volker Finke in dieser Spielzeit auf fremdem Terrain bisher ungemein schwach präsentiert hat und aus 13 Auswärtsspielen ganze neun Punkte eingesammelt hat, ist es zuhause eine Macht. Mit zehn Siegen aus 13 Heimpartien sind die Freiburger die beste Heimmannschaft der Liga. Gegen den VfL soll dabei auch Kapitän Alexander Iaschwili nach auskurierter Muskelzerrung ins Team zurückkehren. Sturmkollege Samuel Koejoe und Außenverteidiger Andreas Ibertsberger, die zuletzt angeschlagen waren, stehen ebenfalls vermutlich wieder zur Verfügung. Nur für Innenverteidiger Seyi Olajengbesi kommt ein Einsatz nach dessen Mittelhandbruch noch zu früh.

Für die Bochumer, ihrerseits die zweitbeste Auswärtsmannschaft der Liga, besteht die wohl größte Herausforderung darin, dem Schlendrian angesichts des komfortablen Punktepolsters vorzubeugen. In den letzten zehn Partien verließ der VfL den Platz nur ein einziges Mal als Verlierer. Trainer Marcel Koller schaffte es in den vergangenen Wochen sogar, junge Nachwuchskräfte in die spielstarke Mannschaft einzubauen. Neben "alten Hasen" wie Tomasz Zdebel und Marcel Maltritz laufen so jetzt auch Spieler wie der 19-jährige Stürmer Dennis Grote auf. In der Offensive wirbeln die Westdeutschen mit Zvjezdan Misimovic, Tommy Bechmann und Edu, Neueinkauf Fabio Junior bleibt so nur die Jokerrolle.

© SID

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