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21.01.2007

15:48 Uhr

Fußball 2.Bundesliga

Köln bleibt erneut ohne dreifachen Punktgewinn

Auch zum Auftakt der Rückrunde in der 2. Bundesliga hat es für den 1. FC Köln nicht zu einem Sieg gereicht. Die Domstädter spielten am 18. Spieltag gegen den FC Augsburg nur 1:1 (1:1) unentschieden.

Bundesliga-Absteiger 1. FC Köln schlittert in der 2. Bundesliga immer tiefer in die Krise. Die Mannschaft von Trainer Christoph Daum kam zum Rückrunden-Auftakt gegen Aufsteiger FC Augsburg nicht über ein 1:1 (1:1) hinaus. Damit bleibt der Traditionsklub unter dem neuen Coach weiter ohne Erfolgserlebnis, in den vergangenen 13 Spielen sprang zudem nur ein Sieg heraus. Die "Geißböcke" müssen sich angesichts des geringen Abstandes langsam aber sicher in Richtung der unteren Tabellenregionen orientieren.

Daum, der am 27. November 2006 das Kommando beim FC übernommen hatte, weist mit lediglich zwei Zählern aus den bisherigen vier Partien ebenfalls eine negative Bilanz auf. Die Augsburger knüpften hingegen nahtlos an die erfolgreiche Hinrunde an und bleiben mit nunmehr 25 Zählern weiterhin bester Aufsteiger im Fußball-Unterhaus.

Vor 43 000 Zuschauern im Kölner WM-Stadion brachte der Slowene Milivoje Novakovic die Gastgeber zunächst in Führung (10.), ehe Elton da Costa in der 38. Minute zum 1:1-Pausenstand traf. Novakovic (84.) hatte mit einem Lattentreffer Pech.

Dabei mussten die Kölner in den beiden Brasilianern Andre und Tiago sowie dem Norwegern Marius Johnsen verletzungsbedingt auf drei der bisherigen vier Neuzugänge verzichten. Lediglich Fabio Luciano konnte von Beginn auflaufen. Dafür gab der neue Kapitän Lukas Sinkiewicz nach rund siebenmonatiger Verletzungspause sein Comeback im FC-Dress.

Im ersten Durchgang waren die Kölner nur in den ersten zehn Minuten das spielbestimmende Team. Bereits nach drei Minuten verpasste Novakovic nach schönem Zuspiel von Thomas Broich die Führung für die Hausherren. Sieben Minuten später profitierte der Slowene dann allerdings von einem missglückten Abwehrversuch des Augsburger Defensivmannes Patrick Mölzl.

Nach dem Führungstreffer ließen die Kölner den Aufsteiger überraschend immer besser ins Spiel kommen. Allerdings blieben zunächst die kaum gefährlichen Kopfbälle von Felix Luz sowie dem ehemaligen Kölner Roland Benschneider die einzigen erwähnenwerten Torchancen auf Seiten der Gäste. Nach dem Ausgleichstreffer durch da Costa verloren die Gastgeber nun völlig die Ordnung und agierten zunehmend nervöser.

© SID

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