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23.01.2010

08:44 Uhr

Fußball 2.Bundesliga

Schlusslicht Ahlen fordert den Spitzenreiter

In den Samstagsspielen der 2. Bundesliga trifft Spitzenreiter 1. FC Kaiserslautern auf Schlusslicht RW Ahlen. Der Tabellenzweite FC St. Pauli empfängt Alemannia Aachen.

Warnt vor Ahlen: Kaiserslauterns Kapitän Martin Amedick. Foto: Bongarts/Getty Images SID

Warnt vor Ahlen: Kaiserslauterns Kapitän Martin Amedick. Foto: Bongarts/Getty Images

Der kriselnde Tabellenführer 1. FC Kaiserslautern trifft nach dem verpatzten Rückrundenstart heute auf das abgeschlagene Schlusslicht RW Ahlen. Die wiedererstarkte Alemannia aus Aachen tritt beim Tabellenzweiten FC St. Pauli an (13 Uhr/live bei Sky und Liga total).

Kaiserslautern und Ahlen trennen in der Tabelle 31 Punkte. Nachdem die Pfälzer kurz vor Ende der Hinrunde schon als sicherer Aufsteiger gehandelt wurden, kassierte das Team von Marco Kurz vor der Pause (1:4 in Augsburg) und zum Rückrundenauftakt (0:3 in Fürth) deftige Niederlagen. Doch Kurz sieht keinen Grund, in Panik zu verfallen: "Es gibt keinen Grund in Unruhe zu verfallen, denn ich habe viel Vertrauen ins Team." Auch Kapitän Martin Amedick ist zuversichtlich, warnt aber vor den Ahlenern, die zuletzt trotz verbesserter Leistung ebenfalls zweimal als Verlierer das Feld verließen: "Wir dürfen Ahlen nicht unterschätzen, nur weil sie momentan Tabellenletzter sind. Sie haben nichts zu verlieren und werden versuchen, über Konter erfolgreich zu sein."

Adam Nemec fällt gelbgesperrt aus, für ihn wird voraussichtlich Srdjan Lakic auflaufen. Angreifer Eric Jendrisek kämpft weiter mit seiner Beckenverletzung und ist fraglich.

Ahlen reist mit den beiden Neuzugängen Momar N'Diaye und Julian Jenner im Gepäck an. Coach Christian Hock nahm seine Mannschaft nach der Niederlage gegen St. Pauli in Schutz: "Wir hatten die stärkste Offensive der 2. Bundesliga über weite Strecken klar im Griff und haben die ersten 75 Minuten ordentlichen Fußball gespielt. Das einzige, was mir nicht passte, war die Chancenverwertung und manchmal der fehlende tödliche Pass. Gegen Kaiserslautern müssen wir die Gelegenheiten, die sich uns bieten, eiskalt nutzen und eingeschliffene Abläufe somit in Tore ummünzen."

Alemannia mit Verletzungssorgen

Der FC St. Pauli trifft nach gelungenem Rückrunden-Auftakt auf Alemannia Aachen, die sich nach dem 3:1-Erfolg über den Karlsruher SC weiter im Aufwind befinden. Aachens Trainer Michael Krüger plagen allerdings große Verletzungssorgen: Nach Manuel Junglas und Florian Müller (beide Kreuzbandriss) gesellte sich nach einem Trainingsunfall auch Timo Achenbach (Außenbandriss) zum Alemannia-Lazarett. Daneben fallen Florian Müller, Andreas Lasnik, Thomas Stehle, Reiner Plaßhenrich und Markus Daun mit Knieblessuren aus.

St. Pauli ist mit 43 bisher erzielten Treffern nach wie vor die Torfabrik der Liga, die Hanseaten haben nur noch drei Zähler Rückstand auf die "Roten Teufel" aus Kaiserslautern. Trotz einer mäßigen Leistung gegen Ahlen behielten die Hamburger die Oberhand (2:0) und liegen weiter auf Bundesliga-Kurs. Richard Sukuta-Pasu, Neuzugang im Gebilde von Pauli-Trainer Holger Stanislawski, erzielte nach seiner Einwechslung gleich den Treffer zum 2:0 und feierte so einen Einstand nach Maß.

Die Begegnungen im Überblick:

FC St. Pauli - Alemannia Aachen, 1. FC Kaiserslautern - Rot Weiss Ahlen (heute, 13 Uhr), Rot Oberhausen-Weiß - FC Augsburg, Arminia Bielefeld - TuS Koblenz, Karlsruher SC - SC Paderborn (Sonntag, 13.30 Uhr), Energie Cottbus - MSV Duisburg (Montag, 20.15 Uhr)

© SID

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