Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

29.01.2007

09:34 Uhr

Fußball 2.Bundesliga

"Teufel" empfangen KSC zum Topspiel

In der 2. Bundesliga treffen heute (20.15 Uhr) der 1. FC Kaiserslautern und der Karlsruher SC aufeinander. Die Gäste aus Baden wollen die Tabellenführung weiter ausbauen, der FCK zu den Aufstiegsplätzen aufschließen.

In Kaiserslautern kommt es heute (20.15 Uhr/live bei arena und im DSF) zum Topspiel des 19. Spieltages der 2. Bundesliga. Im Fritz-Walter-Stadion stehen sich der 1. FC Kaiserslautern und Spitzenreiter Karlsruher SC gegenüber.

Während der KSC die Chance hat, mit einem Sieg sein Punktekonto von derzeit 41 Punkten und damit den Vorsprung auf den Tabellenzweiten Hansa Rostock noch weiter auszubauen, geht es den "Roten Teufeln" darum, den Abstand zu den Aufstiegsplätzen wieder zu verringern. Aktuell steht der FCK mit 31 Zählern auf dem fünften Platz - fünf Punkte hinter dem Tabellendritten MSV Duisburg.

"Völlig egal, was passiert"

Vor dem mit Spannung erwarteten pfälzisch-badischen Derby lässt sich zumindest Kaiserslauterns Trainer Wolfgang Wolf nicht aus der Ruhe bringen. "Es ist doch völlig egal, was geschieht. Wenn wir gewinnen, ist noch nichts passiert, wenn wir unentschieden spielen, ist noch nichts passiert und wenn wir verlieren ist auch noch nichts passiert. Es sind doch noch so viele Spiele zu absolvieren", erklärte der Coach.

Auf Seiten der Lauterer steht Neuzugang Benjamin Auer, der vom VfL Bochum in die Pfalz wechselte, vor seinem Debüt in der Startformation. "Ich habe ihn ja nicht geholt, damit er bei uns auf der Bank sitzt", meint Wolf. Im letzten Spiel gegen Rot-Weiss Essen war der Stürmer auf Grund einer Oberschenkelverletzung nicht dabei.

Freis fehlt dem KSC

Gästetrainer Edmund "Ede" Becker kann personell fast aus dem Vollen schöpfen, bis auf den verletzten Stürmer Sebastian Freis (Bänderverletzung) sind beim KSC alle Mann an Bord. Im Hinspiel war Freis beim 2:0-Sieg der Karlsruher gegen den FCK neben dem doppelten Torschützen Giovanni Federico allerdings der wichtigste Mann auf dem Platz und an beiden Toren als Vorbereiter beteiligt. Die Vorrundenpartie war das erste Aufeinandertreffen dieser beiden Vereine in der 2. Bundesliga.

Zuletzt gelangen den Karlsruhern drei Siege in Folge, die letzten beiden Auswärtsspiele gewann der KSC zu Null (4:0 in Freiburg, 1:0 in Unterhaching). Kaiserslautern spielte in den vergangenen drei Begegnungen jeweils unentschieden, die letzten beiden Heimspiele der "Roten Teufel" endeten 0:0.

KSC hat beste Auswärts-Abwehr

Auswärts stellen die Badener die beste Abwehr und kassierten im bisherigen Saisonverlauf nur fünf Gegentore. Karlsruhe kassierte 83 Prozent seiner Gegentore in der zweiten Halbzeit (15 von 18), dies stellt mit Abstand den höchsten Anteil aller Teams in der 2. Bundesliga dar.

© SID

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×