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16.01.2011

15:18 Uhr

Fußball 2.Bundesliga

"Zebras" untermauern Aufstiegsambitionen

Zweitligist MSV Duisburg hat seine Aufstiegsambitionen zum Rückrundenstart eindrucksvoll untermauert. Die "Zebras" schickten den VfL Osnabrück mit 4:1 (1:1) wieder nach Hause.

Der MSV bejubelt den Heimsieg. Foto: SID Images/Firo SID

Der MSV bejubelt den Heimsieg. Foto: SID Images/Firo

Der MSV Duisburg darf vom Comeback im Oberhaus träumen. Die "Zebras" gewannen ihr Heimspiel zum Rückrundenstart der 2. Liga mit 4:1 (1:1) gegen den VfL Osnabrück, der seinerseits wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt verspielte. Nach den Toren von Filip Trojan (5.), Stefan Maierhofer (50.), Sefa Yilmaz (57.) und Olcay Sahan (84.) bei einem Gegentreffer von Flamur Kastrati (30.) schob sich der MSV zumindest bis Montagabend, wenn die punktgleiche Hertha aus Berlin bei Rot Oberhausen-Weiß antreten muss, auf den zweiten Tabellenplatz.

"Mit der ersten Halbzeit waren wir nicht zufrieden. Die Spieler haben sich selbst zu viel Druck gemacht. Ich habe sie in der Halbzeit versucht zu beruhigen. Sie sollten Fußball spielen und es genießen, mehr nicht. Das haben sie nach dem Wechsel gemacht", sagte MSV-Coach Milan Sasic, der zudem die "fußballerischen Qualitäten und den Siegeswillen" seiner Mannschaft hervorhob.

Zwei Mannschaften auf Augenhöhe

13 127 Zuschauer sahen in der ersten Halbzeit eine unterhaltsame Begegnung zwischen zwei Mannschaften auf Augenhöhe. Das 1:1 zur Pause spiegelte Spielverlauf und Kräfteverhältnis wider. Der MSV, der nach einem beeindruckenden Sololauf von Trojan an der Torauslinie zur frühen Führung kam, konnte den Rückenwind nicht nutzen und zeigte sich in der Folge nicht mehr allzu häufig in der Nähe des VfL-Tores. Folglich kam Osnabrück durch den von Twente Enschede ausgeliehenen Kastrati nach Vorarbeit von Jan Mauersberger aus kurzer Distanz zum verdienten Ausgleich.

In der zweiten Halbzeit präsentierten sich die Gastgeber wesentlich aggressiver, der Kopfballtreffer von Maierhofer sorgte zudem für die nötige Sicherheit. Für die Vorentscheidung sorgte schließlich Yilmaz mit einem allerdings abgefälschten Schuss von der Strafraumgrenze. Von einem Aufbäumen war beim VfL schon 20 Minuten vor dem Schlusspfiff nichts mehr zu sehen. Am Ende ergaben sich für den MSV sogar Möglichkeiten, das Ergebnis noch deutlicher zu gestalten.

© SID

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