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15.10.2013

11:59 Uhr

Fußball-Ablösen

Bale doch nicht der teuerste Transfer?

Die Ablösesumme von Gareth Bale war von Medien stets auf 100 Millionen Euro geschätzt worden. Real Madrid hat nun einen anderen Betrag verlauten lassen – zum Ärger von Bales Berater.

Gareth Bale ist im Sommer von den Tottenham Hotspurs zu Real Madrid gewechselt. Die Ablösesumme bleibt unklar. ap

Gareth Bale ist im Sommer von den Tottenham Hotspurs zu Real Madrid gewechselt. Die Ablösesumme bleibt unklar.

Es ist ein Titel, der ein gewisses Prestige mit sich trägt: der „teuerste Transfer aller Zeiten“. Nach dem Wechsel von Gareth Bale zu Real Madrid schien auch der Titel gewechselt zu haben: Mit einer geschätzten Ablösesumme von 100 Millionen Euro hätten die Spanier für den Waliser mehr Geld ausgegeben, als je ein Verein zuvor für einen Fußballer. Damit hätte der Neuzugang seinem Teamkollegen Cristiano Ronaldo, dem bisherigen Rekordhalter, den Titel abspenstig gemacht.

Oder eben auch nicht.

Nach wochenlangem Stillschweigen hat der Präsident von Real Madrid, Florentino Perez, in einem Fernsehinterview nun die offizielle Ablösesumme für den Waliser Gareth Bale bekannt gegeben. Demnach hat der spanische Verein lediglich 91 Millionen Euro für den Fußballer gezahlt. Das sind neun Millionen Euro weniger als vermutet. Und würde bedeuten, dass Ronaldo mit 94 Millionen Euro Ablöse weiter der teuerste Transfer aller Zeiten bleibt.

Rekordmann Bale: Warum sich 100 Millionen Euro lohnen könnten

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Warum sich 100 Millionen Euro lohnen könnten

Zweimal Mesut Özil zum Mitnehmen, bitte: Real Madrid hat Gareth Bale zum teuersten Fußballer der Welt gemacht. Die Summe sorgt allgemein für Kopfschütteln – dabei könnte sich das Investment sogar rentieren.

Allerdings ist das nur die eine Seite der Medaille. Ganz anderes berichtet Bales Berater Jonathan Barnett. Er sagte dem spanischen TV-Kanal „La Sexta“, der Wechsel von Gareth Bale sei 101 Millionen Euro wert gewesen, nicht 91 Millionen Euro.

Wer nun recht hat, lässt sich vorerst wohl nicht klären. Böse Zungen behaupten aber, Real Madrid wolle mit seiner Aussage nur Superstar Ronaldo bei Laune halten. Damit dieser seinen prestigeträchtigen Titel behalten darf.

Von

lih

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