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26.01.2008

12:06 Uhr

Fußball Afrika-Cup

Fabisch hegt Abschiedsgedanken

Reinhard Fabisch denkt offen an einen Rücktritt von seinem Traineramt beim Nationalteam des Benin. Der Deutsche ist mit den Geschehnissen der letzten Wochen unzufrieden.

Reinhard Fabisch hat öffentlich Gedanken zu einem vorzeitigen Abschied geäußert. Nach den letzten chaotischen Wochen ist Fabisch mit seiner Situation als Nationaltrainer des Benin unzufrieden. "So, wie es momentan läuft, können wir nicht zusammen weiterarbeiten", sagte eine bedrückter Fabisch dem Sport-Informations-Dienst (sid) nach dem zweiten Vorrundenspiel beim 26. Afrika-Cup in Ghana. Das Spiel gegen die Elfenbeinküste verlor das Fabisch-Team mit 1:4 und hat damit jegliche Chancen auf ein Weiterkommen verspielt.

Eine Vorbereitung, die eigentlich keine war, die Bestechungsaffäre und die Einmischung der Regierung, die ihm den aussortierten Tunesien-Legionär Mouritala Ogoubiyi wieder ins Team drückte, ließen Fabisch grübeln. "Ich werde nach dem Turnier auf jeden Fall für zwei Wochen nach Hause fahren, einen ausführlichen Bericht über alle Dinge, die in der Vorbereitung und hier passiert sind, schreiben und mir danach Gedanken machen", sagte Fabisch.

Allerdings sei "überhaupt nichts spruchreif". Doch "was teilweise passiert ist, sei "selbst für afrikanische Verhältnisse abenteuerlich." Ogoubiyi hatte auf Druck des Sportministers gegen die Ivorer 30 Minuten gespielt und blieb unauffällig. Zuvor hatte Fabisch gemeldet, dass ein unbekannter Mann ihm 20 000 Dollar für eine Manipulation des ersten Spiels gegen Mali (0:1) geboten habe.

© SID

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