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09.01.2010

10:29 Uhr

Fußball Afrika-Cup

Leverkusener Toure ist unverletzt

Bayer Leverkusens Assimiou Toure ist nach dem Terroranschlag auf Togos Bus körperlich unversehrt. "Es geht ihm den Umständen entsprechend gut", so Bayers Pressesprecher Dirk Mesch.

Bayer wartet auf ein Lebenszeichen: Assimiou Toure. Foto: Bongarts/Getty Images SID

Bayer wartet auf ein Lebenszeichen: Assimiou Toure. Foto: Bongarts/Getty Images

Assimiou Toure vom Bundesligisten Bayer Leverkusen hat den Terroranschlag auf den Mannschaftsbus der togolesischen Nationalmannschaft in Angola unverletzt überstanden. "Er ist körperlich nicht verletzt. Er ist gesund, und es geht ihm den Umständen entsprechend gut", sagte Leverkusens Pressesprecher Dirk Mesch dem SID.

Der Bundesliga-Herbstmeister will seinem 22 Jahre alten Abwehrspieler die Entscheidung über den Zeitpunkt der Rückkehr überlassen. "Wir haben Kontakt herstellen können, was sich sehr schwierig gestaltete. Wir stellen ihm frei, zu entscheiden, ob er sofort zurückkommen möchte. Sollte das sein Wunsch sein, werden wir sofort alles in die Wege leiten", sagte Mesch.

Bei einem Maschinengewehrangriff auf den togolesischen Mannschaftsbus war am Freitag in der angolanischen Exklave Cabinda der Fahrer getötet worden. Mindestens zwei Spieler und sieben Mitglieder der Delegation, die auf dem Weg zum Afrika-Cup in Angola (10. bis 31. Januar) waren, wurden verletzt.

Rolfes: "Wir sind bestürzt"

Nach ersten Informationen wurde der angolanische Busfahrer getötet. Verletzt wurden Torhüter Kodjovi Obidale vom französischen Amateurklub GSI Pontivy und Verteidiger Serge Akakpo vom rumänischen Klub FC Vaslui. Der Zustand Obidales, der von einer Kugel in den Rücken getroffen wurde, soll sehr kritisch sein.

Bayer Leverkusen erfuhr von dem Überfall am Rande eines Testspiels bei Twente Enschede. "Wir sind bestürzt, denken an unseren Mitspieler. Natürlich auch daran, dass in vier, fünf Monaten in Afrika die WM stattfindet", sagte Kapitän Simon Rolfes.

© SID

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