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26.01.2008

17:35 Uhr

Fußball Afrika-Cup

Neue Bestechungsvorwürfe beim Afrika-Cup

Neue Bestechungsvorwürfe beim Afrika-Cup in Ghana. Den Spielern Namibias sollen für eine absichtliche Niederlage gegen Guinea bis zu 30 000 Dollar geboten worden sein.

Der 26. Afrika-Cup in Ghana wird von neuen Manipulationsvorwürfen überschattet. Nachdem Benins deutscher Trainer Reinhard Fabisch Bestechungsversuche gemeldet hatte, berichtet jetzt auch Namibia von einer Betrugsabsicht. Der Präsident des namibianischen Fußball-Verbandes, John Muinjo, teilte dem Afrikanischen Verband CAF mit, dass ein Unbekannter seinen Spielern bis zu 30 000 Dollar für eine absichtliche Niederlage gegen Guinea geboten habe.

"Meine Spieler sind direkt zu mir gekommen und wir haben den CAF darüber informiert", sagte Muinjo. "Unsere Disziplinar-Kommission untersucht den Fall von Benin, in dieser Angelegenheit warten wir auf Details von Namibia, bevor wir offizielle Schritte einleiten", sagte der CAF-Offizielle Soulemine Habouba.

Namibia noch ohne Punkt

Namibia, das erst zum zweiten Mal nach 1998 für die kontinentale Endrunde qualifiziert ist, trifft am Montag zum Vorrundenabschluss auf Guinea. Gegen Gastgeber Ghana hatte der Außenseiter mit 0:1 und gegen Marokko mit 1:5 verloren.

Fabisch hatte berichtet, dass ihm zwei Tage vor dem Turnierauftakt Benins Geld für eine Spielmanipulation geboten wurde. Am Samstag sollte er dem CAF seine Bestechungsvorwürfe in einer Eidesstattlichen Versicherung bestätigen.

© SID

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