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20.01.2010

19:02 Uhr

Fußball Afrika-Cup

Nigeria folgt Ägypten ins Viertelfinale

Nigeria hat sich durch ein 3:0 gegen Mosambik für das Viertelfinale des Afrika-Cups qualifiziert. Ägypten stand schon vor dem 2:0-Erfolg gegen Benin in der Runde der letzten Acht.

Peter Odemwingie erzielte zwei Tore für Nigeria. Foto: AFP SID

Peter Odemwingie erzielte zwei Tore für Nigeria. Foto: AFP

Dank eines Doppelpacks von Peter Odemwingie ist WM-Teilnehmer Nigeria Titelverteidiger Ägypten ins Viertelfinale des Afrika-Cups in Angola gefolgt. Der Stürmer von Lokomotive Moskau sorgte kurz vor und nach der Halbzeit für die entscheidenden Tore beim 3:0 (1:0) gegen Mosambik. Der Wolfsburger Bundesliga-Legionär Obafemi Martins traf bei seinem ersten Turnier-Einsatz zum Enstand.

Im zweiten Spiel der Gruppe C setzten sich die bereits qualifizierten Ägypter mit 2:0 (2:0) gegen Außenseiter Benin durch. Dabei bauten die Pharaonen ihre Rekordserie auf nun 15 Turnierspiele in Folge ohne Niederlage weiter aus.

"Super Eagles" mit Chinedu Obasi

Die "Super Eagles", bei denen der Hoffenheimer Stürmer Chinedu Obasi erneut in der Startelf stand, hatten in der Anfangsphase gleich mehrere gute Torchancen. In der 24. Minute scheiterte der auffällige Obasi mit einem Kopfball aus kurzer Distanz an Mosambiks Torhüter Kampango, wenig später strich ein Volleyschuss des 23-Jährigen knapp am rechten Pfosten vorbei (39.).

Kurz vor dem Seitenwechsel gelang Odemwingie mit einem Aufsetzer aus 20m die Führung für die Mannschaft von Trainer Shaibi Amodu, bevor er nach Vorarbeit von Yakubu Aiyegbeni auch für die Vorentscheidung sorgte (47.). Kurz vor dem Abpfiff nutzte Martins einen Abpraller für den dritten Treffer (85.). Der Wolfsburger, für den das Turnier wegen einer Verletzung schon beendet schien, war in der 68. Minute eingewechselt worden.

Für Rekordsieger Ägypten sorgten in Benguela Ahmed El Mohamadi (6.) mit einer abgerutschten Flanke aus rund 35m und Emad Moateb (23.) per Abstauber schon frühzeitig für klare Verhältnisse. Der Dortmunder Angreifer Mohamed Zidan wurde in der 53. Minute eingewechselt, konnte aber keine Akzente mehr setzen.

© SID

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