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04.01.2007

14:21 Uhr

Fußball Bundesliga

Ärger auf Schalke: Gustavo will nicht kommen

Schalkes neuer Verteidiger Gustavo hat sich am Donnerstag kurzfristig gegen den Bundesligisten entschieden. Der Brasilianer will trotz eines gültigen Vertrages aus familiären Gründen in seiner Heimat bleiben.

Bundesligist Schalke 04 scheint den Transferpoker um den Brasilianer Gustavo verloren zu haben. Der Abwehrspieler, der im Dezember einen Vertrag bei den "Knappen" bis 2009 unterschrieben hatte, will aus familiären Gründen nun doch lieber in seiner Heimat bleiben. Das teilte der 24-Jährige den Königsblauen am Donnerstag mit.

"Wir haben dies zur Kenntnis genommen und müssen und werden mit der Entscheidung des Spielers leben. Wir weisen jedoch darauf hin, dass wir einen rechtsgültigen Vertrag mit Gustavo haben, so dass er nicht irgendwo anders spielen kann. Den Vertrag werden wir vorerst nicht auflösen, sondern die weitere Entwicklung abwarten", erklärte Schalkes Manager Andreas Müller auch mit Blick auf das bekannte Interesse des brasilianischen Erstligisten Palmeiras Sao Paulo an dem Abwehrspieler. Gustavo kann seinen bisherigen Klub Parana Cube ablösefrei verlassen.

Schon vor Eingang von Gustavos Mitteilung "auf Schalke" hatte Müller seinen Standpunkt im Fachmagazin kicker klargestellt: "Wenn er nicht kommen will, muss Palmeiras uns eine Ablösesumme zahlen."

© SID

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