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05.01.2009

14:16 Uhr

Fußball Bundesliga

Albert Streit rechnet mit Schalke 04 ab

Der Mittelfeldspieler des Bundesligisten beklagt, er habe von Anfang an keine Chance bei Trainer Fred Rutten gehabt. Auch die Argumentation von Andreas Müller könne er nicht nachvollziehen.

Albert Streit ist auf Schalke der Spaß am Fußball vergangen. Foto: Bongarts/Getty Images SID

Albert Streit ist auf Schalke der Spaß am Fußball vergangen. Foto: Bongarts/Getty Images

Mittelfeldspieler Albert Streit von Bundesligist Schalke 04 hat nach seinem Rauswurf aus dem Profi-Kader mit seinem Arbeitgeber abgerechnet. "Auf Schalke ist mir der Spaß am Fußball vergangen. Ich bin hier immer nur links liegen gelassen worden", sagte der 28-Jährige der Frankfurter Rundschau (Dienstag-Ausgabe). Er habe vom ersten Tag an gemerkt, dass er unter Trainer Fred Rutten keine Chance habe: "Er hat mich nur angeschrien und kritisiert. Er stand nicht auf mich."

Am Sonntag hatten die Königsblauen verkündet, dass der Mittelfeldspieler ebenso wie Angreifer Peter Lövenkrands künftig nur mit der zweiten Mannschaft der Schalker trainieren dürfe. "Ich habe nichts verbrochen - und dann wird mir am Sonntag mitgeteilt, dass ich mich nicht mal mehr in der Kabine umziehen darf. Das ist schon der Hammer", erklärte Streit in der FR.

Auch die Argumentation von Manager Andreas Müller kann der Mittelfeldspieler nicht nachvollziehen. Dieser hatte gesagt, Streit sei mit seinen Gedanken woanders, weil er öffentlich über einen Vereinswechsel gesprochen habe. "Dann hätte mich Schalke schon im Sommer aussortieren müssen, denn da habe ich schon um meine Freigabe gebeten", widersprach der Profi.

"Bekomme noch dreieinhalb Jahre sehr gutes Geld"

Streit wolle allerdings auf keinen Fall zu reduzierten Bezügen den Klub wechseln. "Ich habe hier den besten Vertrag meines Lebens unterschrieben. Ich bekomme hier noch dreieinhalb Jahre sehr gutes Geld", sagte der Ex-Frankfurter, -Kölner und-Wolfsburger. Das Jahressalär von Streit bei Schalke wird auf 2,5 Mill. Euro taxiert.

© SID

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