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15.01.2007

11:31 Uhr

Fußball Bundesliga

Atouba im Abseits - HSV setzt auf Isolation

Thimothee Atouba muss sich beim Hamburger SV nach seinem Aussetzer im Trainingslager in Dubai vorerst fernab der Mannschaft auf sein Comeback vorbereiten. Für HSV-Boss Bernd Hoffmann ist Atouba derzeit nicht tragbar.

Innerhalb kürzester Zeit hat sich Abwehrspieler Thimothee Atouba beim Hamburger SV zum zweiten Mal ins Abseits befördert und muss nun die Konsequenzen tragen. Nachdem der Kameruner bereits aus dem Trainingslager das Bundesligisten in Dubai verwiesen worden war, muss sich Atouba in Hamburg vorerst weiter abseits des Kaders auf die Rückrunde vorbereiten. "Er ist in der Bringschuld. Erst wenn Körper und Geist bei ihm wieder fit sind und er für Mannschaft und Verein wieder tragbar ist, wird er wieder eingegliedert", sagte HSV-Boss Bernd Hoffmann, dessen Team am Sonntag aus dem Trainingscamp zurückkehrte.

Kritik an der medizinischen Versorgung

Atouba, der noch immer an einer Schambeinverletzung laboriert, war nach Kritik an der medizinischen Versorgung bei den Hamburgern aus Dubai nach Hause geschickt worden. Zudem soll er zahlreiche Behandlungstermine nicht eingehalten haben.

Der Kameruner, der vor der Saison trotz eines bis 2009 laufenden Vertrages zudem vehement eine Gehaltsaufbesserung gefordert hatte, war erst im Dezember vereinsintern für zwei Spiele gesperrt worden. Im Champions-League-Spiel gegen Zska Moskau hatte er den eigenen Fans den "Stinkefinger" gezeigt.

© SID

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