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03.01.2010

11:10 Uhr

Fußball Bundesliga

Baumjohann wechselt zurück zu den "Knappen"

Bundesligist Bayern München ist weiter bestrebt seinen Kader zu verkleinern. Nun wird Alexander Baumjohann mit sofortiger Wirkung an Liga-Konkurrent Schalke 04 abgegeben.

Trägt künftig das königsblaue Trikot: Alexander Baumjohann. Foto: Bongarts/Getty Images SID

Trägt künftig das königsblaue Trikot: Alexander Baumjohann. Foto: Bongarts/Getty Images

Nach Luca Toni, Breno und Andreas Ottl hat der deutsche Rekordmeister Bayern München auch Alexander Baumjohann abgegeben. Der 22 Jahre alte Mittelfeldspieler wechselt mit sofortiger Wirkung zum Bundesliga-Konkurrenten Schalke 04. Bayerns Sportdirektor Christian Nerlinger und Schalkes Trainer Felix Magath hatten am Samstagabend Einigung über einen Wechsel von Baumjohann erzielt. Über die Ablösemodalitäten wurde Stillschweigen vereinbart. Baumjohann erhält bei Schalke einen Dreieinhalb-Jahresvertrag bis zum 30. Juni 2013.

"Alexander Baumjohann ist eine sehr gute Verpflichtung für uns. Er hat schon eine gute Entwicklung hinter sich und soll bei uns noch viel besser werden", sagte Magath, der zuvor bereits Edu, Tore Reginiussen und Bogdan Müller zu den "Knappen" holte. "Eigentlich wollten wir ja erst Spieler verkaufen, bevor wir neue holen, aber ich habe an Neujahr mit Clemens Tönnies telefoniert und er hat mir ein wenig Geld für Zugänge zur Verfügung gestellt."

Baumjohann war vor der Saison von Borussia Mönchengladbach ablösefrei nach München gewechselt, konnte sich unter Trainer Louis van Gaal aber keinen Platz in der Mannschaft erkämpfen. Nur dreimal kam der Youngster, der auf Empfehlung des Leverkusener Trainers Jupp Heynckes von den Bayern verpflichtet worden war, in der Bundesliga zum Einsatz. Baumjohann trug bereits von 2000 bis Ende 2006 als Jugendlicher das königsblaue Trikot der Schalker.

Indes warteten die Schalker vergebens auf Rückkehrer Ze Roberto II, der nach seiner Ausleihe an Flamengo Rio de Janeiro wieder zum Kader gehört. Sein Fehlen in Chiclana wird ein Fall für den Anwalt: "Das wird jetzt seinen gerichtlichen Weg gehen", sagte Magath am Sonntag.

© SID

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