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31.01.2010

09:05 Uhr

Fußball Bundesliga

Bayer, VfB und BVB wollen Serien fortführen

Bayer Leverkusen muss zum Abschluss des 20. Bundesliga-Spieltages gegen den SC Freiburg ran. Borussia Dortmund gastiert beim Duell der zuletzt ungeschlagenen Teams in Stuttgart.

Kehrt nach Sperre wieder in den VfB-Kasten zurück: Jens Lehmann. Foto: Bongarts/Getty Images Quelle: SID

Kehrt nach Sperre wieder in den VfB-Kasten zurück: Jens Lehmann. Foto: Bongarts/Getty Images

Herbstmeister, ungeschlagen und die letzten drei Saisonspiele alle gewonnen: Eigentlich könnte die Ausgangsposition von Bundesligist Bayer Leverkusen kaum besser sein, doch der erneute verletzungsbedingte Ausfall von Kapitän Simon Rolfes störte die Vorbereitung auf das Heimspiel gegen den SC Freiburg (heute, 17.30 Uhr).

Im zweiten Spiel zwischen Borussia Dortmund und dem VfB Stuttgart (15.30 Uhr/beide Spiele live bei Sky und Liga total) kommt es zum Wiedersehen zweier Streithähne: Der Ex-Dortmunder Jens Lehmann und BVB-Innenverteidiger Neven Subotic hatten sich im Hinspiel gegenseitig mit den Ellbogen ins Gesicht geschlagen.

Rolfes-Ausfall das Hauptthema in Leverkusen

In Leverkusen ist der Rolfes-Ausfall das beherrschende Thema. "Das ist echt beschissen. Ich hatte auch mal so eine Phase", sagte Ersatzkapitän Manuel Friedrich: "Wir können Simon nur alles Gute wünschen und hoffen, dass er schnell wieder auf die Beine kommt." Rolfes hatte beim Leistungstest der Nationalmannschaft in Stuttgart einen Knorpelschaden erlitten und wird voraussichtlich mehrere Monate ausfallen.

Trotzdem geht der weiter ungeschlagene Werksklub als Favorit in die Partie. Ein Remis reicht, um die Tabellenführung von den Bayern zurückzuerobern. "Vom Papier und von der Form her, spricht natürlich alles für uns", sagte Trainer Jupp Heynckes: "Ich warne allerdings davor, die Punkte schon vorher zu verteilen und das Spiel als gewonnen zu betrachten."

Freiburg mit drei Niederlagen in Folge

Heynckes sieht vor allem die Auswärtsstärke des Aufsteigers. Viermal waren die Breisgauer in der Fremde bereits siegreich - zu Hause gab es dagegen erst einen Saisonsieg. Allerdings verloren die Freiburger die letzten drei Spiele und warten seit 399 Minuten auf einen Torerfolg.

Hoffnung macht dem Team von Trainer Robin Dutt die Rückkehr von Stürmer Mohamadou Idrissou, der nach dem Viertelfinal-Aus mit Kamerun beim Afrika-Cup zurückgekehrt ist und von Beginn an spielen wird.

Dem Fernduell mit Bayern München sieht Heynckes mehr als entspannt entgegen. Die Werkself wollte die Partie des ärgsten Rivalen nicht mal im Fernsehen verfolgen, stattdessen setzte Heynckes für Samstagnachmittag das Abschlusstraining an.

Dortmund und Stuttgart mit guten Serien

In der Begegnung zwischen dem BVB und Stuttgart könnte für eines der Teams eine Serie zu Ende gehen: Der BVB ist als überraschender Tabellenvierter seit zwölf Spielen ungeschlagen und gewann seine letzten sechs Spiele, die Stuttgarter holten unter ihrem neuen Trainer Christian Gross zehn von zwölf möglichen Punkten.

"Der VfB hat da unten nichts verloren. Stuttgart spielt nach wie vor in der Champions League und ist eines der besten Teams in der Bundesliga", sagte BVB-Trainer Jürgen Klopp über den Tabellen-13.: "Seit dem Trainerwechsel spielt die Mannschaft wieder sehr stabil."

Klopp muss in Stuttgart seine Mannschaft möglicherweise entscheidend umbauen, denn der bisher überzeugende Sven Bender fällt für das defensive Mittelfeld aus. Wahrscheinlich wird der BVB-Trainer das erfolgreiche Innenverteidiger-Duo Subotic und Mats Hummels auseinanderreißen und Hummels auf die Sechser-Position beordern. Für ihn dürfte dann der Brasilianer Felipe Santana zum Einsatz kommen.

Lehmann nach Sperre wieder im Tor

Zurückkehren ins Stuttgarter Team wird der ehemalige Borusse Jens Lehmann. Nach seiner Roten Karte aus dem Spiel gegen den FSV Mainz 05 wartet auf den ehemaligen Nationalkeeper ein emotionales Wiedersehen: Im Hinspiel war er mit BVB-Innenverteidiger Subotic aneinandergeraten, beide hatten sich gegenseitig mit den Ellbogen geschlagen.

Subotic bereitet sich schon auf das Wiedersehen vor. "Ich werde ihm nicht aus dem Weg gehen. Es kann wieder rappeln", sagte der serbische Nationalspieler der Bild-Zeitung.

© SID

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