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09.01.2007

11:46 Uhr

Fußball Bundesliga

Bayern bekommt im "Fall Ribery" Konkurrenz

Heiß gehandelt auf dem internationalen Transfermarkt bleibt der Franzose Franck Ribery von Olympique Marseille. Nach Real Madrid und dem FC Bayern München hat jetzt auch Arsenal London sein großes Interesse bekundet.

Mächtige Konkurrenz aus der englischen Hauptstadt bekommt der FC Bayern München im Transfer-Tauziehen um den Franzosen Franck Ribery von Olympique Marseille. Arsenal London, der Klub des deutschen Nationaltorhüters Jens Lehmann, will den 23 Jahre alten Mittelfeldspieler nach Informationen des Daily Mirror als Ersatz für den Schweden Freddie Ljungberg auf die Insel lotsen. Teammanager Arsene Wenger soll sich bereits im August um den Vize-Weltmeister bemüht haben, damals sei der Transfer aber an der Ablöseforderung von umgerechnet rund 22 Mill. Euro gescheitert.

Bayern-Manager Uli Hoeneß hatte am Montag im Trainingslager in Dubai mit Olympique-Präsident Pape Diouf vereinbart, wegen Ribery Kontakt zu halten. Mehrfach hatte der deutsche Rekordmeister Interesse an dem Spieler bekundet. Auch Real Madrid würde den Franzosen nach Medienberichten gerne verpflichten. Ribery steht allerdings noch bis 2010 in Marseille unter Vertrag.

"Papa" Pizarro bringt Filius bei Bremen ins Gespräch

Unterdessen soll Bayern-Stürmer Claudio Pizarro, dessen Vertrag am Saisonende ausläuft, Kontakt zu Werder Bremen haben. "Es gibt das Angebot von Bremen und noch einige andere von wichtigen Klubs", wird der Vater des Peruaners in der Münchner tz zitiert. Auch Juventus Turin soll Interesse an dem 28-Jährigen haben.

Werder-Manager Klaus Allofs dementierte zwar, Pizarro ein Angebot unterbreitet zu haben, sagte aber auch: "Ich würde Claudio gerne wieder bei Werder sehen, sportlich würde es passen. Wenn er uns ein Signal gibt, dann würden wir das Thema durchaus in Erwägung ziehen." Pizarro spielte bereits von 1999 bis 2001 an der Weser und wechselte anschließend nach München, wo er wegen diverser Undiszipliniertheiten umstritten ist.

© SID

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