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10.01.2008

11:58 Uhr

Fußball Bundesliga

Beiersdorfer glaubt an positive Zukunft des HSV

HSV-Sportchef Dietmar Beiersdorfer hat dem Bundesligisten eine erfolgreiche Zufunkt prognostiziert. "Bislang ist nur der Abschied von Huub Stevens definitiv, Rafael van der Vaart hat noch einen Vertrag", so Beiersdorfer.

Der Sportdirektor von Bundesligist Hamburger SV, Dietmar Beiersdorfer, sagt dem HSV eine erfolgreiche Zukunft voraus - und das trotz des feststehenden Abgangs von Trainer Huub Stevens und des wahrscheinlichen Wechsels von Superstar Rafael van der Vaart zur kommenden Spielzeit.

"Unser Gerüst wird stehen bleiben"

"Es ist nicht so, dass wir wieder von vorn anfangen. Denn unser Gerüst wird stehen bleiben", sagte der 44-Jährige dem kicker: "Außerdem ist bislang nur der Abschied von Huub Stevens definitiv, Rafael van der Vaart hat noch einen Vertrag."

Tatsächlich läuft der Kontrakt des besten Hamburger Torschützen der Hinrunde (neun Treffer) noch bis 2010, ein Jahr zuvor könnte van der Vaart den Klub allerdings für eine festgeschriebene Ablösesumme in Höhe von 1,5 Mill. Euro verlassen. Um einen marktgerechten Preis für den Mittelfeldpsieler zu erzielen, müsste der HSV seine Gallionsfigur also schon im kommenden Sommer ziehen lassen. Eine vorzeitige Vertragsverlängerung bis 2012 hatte van der Vaart zuletzt abgelehnt.

"Bis jetzt haben wir weder offiziellen Kontakt mit Interessenten noch ein Angebot für ihn vorliegen", erklärte Beiersdorfer. Der Sportchef geht auch nicht davon aus, das van der Vaart von Artikel 17 der Fifa-Transferordnung, der es einem Spieler erlaubt, sich nach drei Jahren bei einem Verein aus seinem Vertrag herauszuklagen und ins Ausland zu wechseln, Gebrauch macht. Van der Vaart könnte die Hamburger dann für nur rund zehn Mill. Euro verlassen.

"Ich vertraue auf Rafaels Wort"

"Rafael hat uns in einem Gespräch versichert, dass er von dem Paragrafen keinen Gebrauch machen wird. Da vertraue ich auf sein Wort", meinte Beiersdorfer, der für die Nachfolge van der Vaarts mit der Verpflichtung eines absoluten Topstars liebäugelt: "Das würde ich grundsätzlich nicht ausschließen. Wichtig bleibt, dass die Mannschaft funktioniert, aber wer sich in der Spitzengruppe etablieren will, muss sich mit solchen Dingen auseinandersetzen."

© SID

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