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28.01.2006

17:28 Uhr

Fußball Bundesliga

Berlin mit Last-Minute-Ausgleich gegen Hannover

Zum Auftakt der Rückrunde ist Hertha BSC Berlin mit einem blauen Auge davongekommen. Beim 1:1 (0:1) gegen Hannover 96 gelang Dick van Burik erst in der Nachspielzeit der Ausgleich für die Hauptstädter.

Dick van Burik hat Hertha BSC Berlin vor einem Fehlstart in die Rückrunde der Bundesliga bewahrt. Der Abwehrchef sicherte den Berlinern mit einem Kopfballtor in der Nachspielzeit (90.) ein 1:1 (0:1) gegen Hannover 96. Die Gäste aus Niedersachsen verpassten nur knapp den ersten Sieg für Peter Neururer in seiner Trainer-Laufbahn im Berliner Olympiastadion. Christoph Dabrowski hatte Hannover in der zwölften Minute in Führung gebracht.

Vor 33 740 Zuschauern im eiskalten Berliner Olympiastadion mussten beide Trainer ihre Defensivreihen umstellen. Bei Hannover fehlte Nationalverteidiger Per Mertesacker ebenso wegen Verletzung wie auf der anderen Seite Herthas Abwehrspieler Josip Simunic. Nach nur drei Minuten gab es für Berlins Trainer Falko Götz den nächsten Rückschlag. Der Brasilianer Gilberto blieb nach einem Zusammenprall mit Hannovers Steve Cherundolo minutenlang am Boden liegen und wurde mit Verdacht auf Gehirnerschütterung umgehend ins Krankenhaus eingeliefert.

Der zweite Schock ließ für Hertha nicht lange auf sich warten. Nach zwölf Minuten erzielte Dabrowski die Gästeführung, als er nach einem Freistoß von Michael Tarnat schneller am lange Pfosten war als sein Gegenspieler Dick van Burik und per Dropkick sein drittes Saisontor erzielte. Fortan lief Berlin diesem Rückstand hinterher.

Doch trotz aller guter Vorsätze, die sich die Mannschaft nach zuvor vier Unentschieden vor eigenem Publikum in Serie vorgenommen hatte, boten die Hausherren lediglich Alibi-Fußball. Den Spielmachern Marcelinho und Yildiray Bastürk war allenfalls das Bemühen um kreative Ideen anzumerken. Etliche Male verzettelten sich die Berliner im Dribbling oder blieben an der dichten Abwehrreihe der Niedersachsen hängen.

Nachdem Kapitän Altin Lala in weniger als zwei Minuten die Ampelkarte von Schiedsrichter Wolfgang Stark (Ergolding) gesehen hatte, schien sich das Blatt zugunsten der Hertha zu wenden. Trainer Götz verstärkte die Offensive, musste aber schon bald darauf einsehen, dass sich auch die Einwechselspieler der Lethargie anschlossen. Hannovers Trainer Peter Neururer hingegen verstärkte das Mittelfeld und durchkreuzte die Berliner Pläne.

© SID

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