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03.01.2007

15:37 Uhr

Fußball Bundesliga

Bielefeld-Trainer von Heesen pokert weiter

Der von einigen Klubs umworbene Thomas von Heesen lässt seine Zukunft offen. Beim Trainingsauftakt in Bielefeld erklärte der Arminia-Coach, dass er sich noch "nicht mit dem Thema Vertragsverlängerung beschäftigt habe."

Trainer Thomas von Heesen hat sich beim Trainingsauftakt von Bundesligist Arminia Bielefeld noch nicht zu seiner Zukunft geäußert. "Ich habe mich über die Feiertage nicht mit dem Thema Vertragsverlängerung beschäftigt, sondern nur mit dem Start in die Rückrunde und dem vorherigen Trainingslager", sagte von Heesen, der am Mittwoch mit 25 Profis die Vorbereitung auf die zweite Hälfte der Bundesliga-Saison aufnahm. Der von Borussia Dortmund umworbene Coach spielt also weiter auf Zeit.

Geschäftsführer Reinhard Saftig muss sich somit weiter gedulden. "Wir haben Thomas kurz vor Weihnachten ein Angebot zu verbesserten Konditionen bis 2009 vorgelegt. Laufzeit und Gehalt sind von unserer Seite klar, jetzt ist er am Zug", erklärte Saftig. Seit dem 20. Dezember hat es kein Gespräch mehr zwischen Chefcoach und der Vereinsführung über von Heesens Zukunft gegeben.

Von Heesen kann auswählen

Der 45-Jährige wird bereits seit längerem bei mehreren Bundesligisten als Trainer gehandelt. Unter anderem ist ein Engagement des ehemaligen Profis vom kommenden Sommer an in Dortmund im Gespräch. Jürgen Röber war beim BVB als Nachfolger des entlassenen Bert van Marwijk lediglich mit einem Vertrag bis zum Saisonende ausgestattet worden. Auch beim Hamburger SV war von Heesen angeblich ein Kandidat, doch durch die Fortsetzung der Zusammenarbeit der Hanseaten mit Trainer Thomas Doll hatte sich das Thema erledigt.

Am Mittwoch musste von Heesen beim Trainingsauftakt der Arminia auf Marcio Borges und Sibusiso Zuma verzichten. Beide Spieler weilen mit dem Einverständnis der Klubführung bis zum Wochenende im Urlaub. Vom 8. bis 16. Januar absolviert die Arminia ein Trainingslager im spanischen Huelva an der Costa de la Luz mit zwei Testspielen gegen Zweitligist SC Paderborn (10. Januar) und die chinesiche Nationalelf (14. Januar).

© SID

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