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27.01.2011

11:44 Uhr

Fußball Bundesliga

Braafheid-Wechsel nach Hoffenheim ist perfekt

Linksverteidiger Edson Braafheid wechselt von Rekordmeister Bayern München zum Bundesligarivalen 1 899 Hoffenheim. Der Vize-Weltmeister unterschreibt einen Vertrag bis 2014.

Edson Braafheid unterschreibt in Hoffenheim einen Vertrag bis 2014. Foto: SID Images/Firo SID

Edson Braafheid unterschreibt in Hoffenheim einen Vertrag bis 2014. Foto: SID Images/Firo

Der Wechsel des niederländischen Nationalspielers Edson Braafheid vom Rekordmeister Bayern München zum Bundesligarivalen 1 899 Hoffenheim ist perfekt. Der Vize-Weltmeister hat einen Vertrag bis zum 30. Juni 2014 unterschrieben. Das bestätigten die Bayern und die Hoffenheimer am Donnerstag.

"Durch diese Verpflichtung hat unser Kader nochmals an Qualität und Erfahrung gewonnen", sagte Hoffenheims Trainer Marco Pezzaiuoli über Braafheid, der die Rückennummer 28 erhält. Braafheid sieht den Wechsel nicht als Karriereknick. "Für meine weitere Entwicklung war der Wechsel nach Hoffenheim sehr wichtig, gerade auch im Hinblick auf die Nationalmannschaft", sagte der 27-Jährige, der am Donnerstag gemeinsam mit seinem Landsmann Ryan Babel offiziell vorgestellt wird.

Keine weiteren Transfers geplant

Nach der Verpflichtung Braafheids wollen die Hoffenheimer bis zum Ende der Wechselperiode Ende Januar nicht mehr auf dem Transfermarkt aktiv werden. "Im Grunde haben wir weitestgehend abgeschlossen. Wir werden nur dann etwas machen, wenn es aktuell gilt, den Kader weiter zu stabilisieren", sagte Manager Ernst Tanner.

Braafheid spielte in der Planung von Bayern-Trainer Louis van Gaal keine Rolle mehr. Der Linksverteidiger war 2009 für zwei Mill. Euro vom niederländischen Erstligisten Twente Enschede nach München gewechselt. Von Februar bis Juli 2010 war Braafheid an den schottischen Klub Celtic Glasgow ausgeliehen.

Ba schließt Rückkehr nach Hoffenheim nicht aus

Unterdessen hat der zum englischen Premier-League-Klub West Ham United ausgeliehene Stürmer Demba Ba trotz des Wechseltheaters eine Rückkehr nach Hoffenheim nicht ausgeschlossen. Die Beziehungen zu den Verantwortlichen im Verein seien weiter in Ordnung, sagte der 25-Jährige dem Fachmagazin kicker.

Ba widersprach der Darstellung, er habe mit einem Streik den Wechsel nach England forciert, und wehrte sich gegen den Vorwurf der Söldnermentalität. "Wenn es diese Zusage Anfang Januar nicht gegeben hätte, dann hätte ich mich nicht so verhalten. Ich bin nicht plötzlich verrückt geworden oder wollte Hoffenheim ärgern", sagte der Senegalese und fügte hinzu: "Als Söldner wäre ich jetzt in Russland bei Kasan und hätte Mill. verdient. Die englische Liga ist ein Traum, und ich wollte eine neue Etappe starten."

© SID

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