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31.01.2007

21:57 Uhr

Fußball Bundesliga

Bremen auch in Leverkusen meisterlich

Werder strebt weiter unaufhaltsam dem Meistertitel entgegen und kann sich dabei wie gewohnt auf seine Torfabrik verlassen. Die Leverkusener mussten dagegen im Kampf um einen Uefa-Cup-Platz einen Rückschlag hinnehmen.

Die Bremer Miroslav Klose (li.) und Hugo Almeida bejubeln das 2:0 gegen Leverkusen. Foto: dpa dpa

Die Bremer Miroslav Klose (li.) und Hugo Almeida bejubeln das 2:0 gegen Leverkusen. Foto: dpa

HB LEVERKUSEN. Die Hanseaten feierten mit dem 2:0 (1:0) bei Bayer Leverkusen bereits den sechsten Sieg in Folge. Die Elf von Trainer Thomas Schaaf geht mit nunmehr 42 Punkten als Spitzenreiter in das Gipfeltreffen am Sonntag gegen Verfolger Schalke 04. Gegen die Gelsenkirchener müssen sie allerdings auf Nationalspieler Torsten Frings verzichten, der seine fünfte Gelbe Karte sah und somit im Topduell gesperrt ist. Die Leverkusener kassierten durch das elfte Saisontor von Nationalspieler Miroslav Klose (15.) sowie dem Treffer von Hugo Almeida (78.) erstmals nach fünf Ligaspielen wieder eine Niederlage.

Vor 22 500 Zuschauern in der ausverkauften Leverkusener Bayarena präsentierten die Bremer die reifere Spielanlage. Kombinationssicher in der Offensive und stark in der Defensive waren die Hanseaten über weite Strecken Herr im Haus, einzig die Chancenverwertung war bei den Grün-Weißen mangelhaft.

"Das Ergebnis ist wichtig. Wir hätten es auch etwas leichter haben können. Wir hatten in der ersten Halbzeit Vorteile, aber dann haben wir Leverkusen zu viel Raum gegeben", sagte Werder-Trainer Thomas Schaaf. "Wir stehen jede Woche unter Druck und haben diesem bisher sehr gut Stand gehalten", lobte Manager Klaus Allofs seine Mannschaft.

Bremen nutzt Überlegenheit nicht aus

In der ersten Halbzeit sprang trotz einer deutlichen Überlegenheit der Bremer nur der Treffer von Klose heraus. Das Tor des Nationalstürmers war allerdings sehenswert: Nach einer Staffette über Torsten Frings und Tim Borowski war der Nationalstürmer per Kopf zur Stelle (15.). Klose hätte sein Torkonto in der ersten Halbzeit sogar noch aufstocken können, doch sein Kopfball in der 18. Minute strich nur knapp über das Leverkusener Gehäuse.

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