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16.01.2011

08:35 Uhr

Fußball Bundesliga

Die Schweinegrippe beutelt Köln

Vor der Partie beim 1. FC Kaiserslautern plagen den 1. FC Köln erhebliche Personalsorgen. Gleich vier Spieler haben sich mit dem Schweinegrippe-Virus infiziert und fallen aus.

FCK-Kapitän Srdjan Lakic (l.) im Hinrunden-Duell mit Martin Lanig. Foto: SID Images/Firo SID

FCK-Kapitän Srdjan Lakic (l.) im Hinrunden-Duell mit Martin Lanig. Foto: SID Images/Firo

Neuer Kapitän, neuer Torwart, neuer Sportdirektor: Der 1. FC Köln hat in der Winterpause der Bundesliga alle Möglichkeiten ausgeschöpft, um den Grundstein für das Unternehmen Klassenerhalt zu legen. Aber der Rückrunden-Auftakt heute beim 1. FC Kaiserslautern (17.30 Uhr/Sky und Liga total!) droht für den Tabellen-16. zum Rohrkrepierer zu werden: Gleich vier Spieler sind mit dem Schweinegrippe-Virus infiziert und haben Sportverbot.

Auch beim Überraschungsteam Hannover 96 wurde die schöne Ruhe und die Vorfreude auf das Duell der Torjäger Didier Ya Konan-Theofanis Gekas im ersten Sonntagsspiel bei Eintracht Frankfurt (15.30 Uhr/Sky und Liga total!) gestört. Die Vertragsverhandlungen mit 96-Trainer Mirko Slomka sind immer noch nicht abgeschlossen. Das Gerücht, Slomka wolle aus seinem bis Saisonende laufenden Vertrag raus, sollte ein Angebot kommen, machte die Runde.

Schaefer will keine Panikmache

Die Kölner Spieler Mato Jajalo, Youssef Mohamad, Kevin Mckenna und Miso Brecko hatten sich mit dem H1n1-Virus infiziert und stehen vorerst nicht zur Verfügung. "Wir dürfen keine Panikmache entstehen lassen. Bei den kleinsten Anzeichen werden die Spieler untersucht, damit keine Angst aufkommt", sagte FC-Trainer Frank Schaefer. Am Montag können sich die Profis auf freiwilliger Basis impfen lassen. Der Coach muss zudem auf Konstantinos Giannoulis (Grippe) und Christopher Schorch (Muskelfaserriss) verzichten und hat damit vor allem in der Abwehr große Probleme.

Keine guten Voraussetzungen für das Spiel auf dem Betzenberg, auf dem man zuletzt 1989 gewinnen konnte. Die Notelf wird erstmals von Lukas Podolski als Kapitän angeführt. Die Neuzugänge, die Schaefer auch in Absprache mit dem neuen Sportdirektor Volker Finke holte, stehen mit Ausnahme des noch verletzten Japaners Tomoaki Makino in der Anfangsformation: Michael Rensing als neue Nummer eins im Tor, Christian Eichner auf der linken Abwehrseite und im Mittelfeld der Pole Slawomir Peszko.

Auch Kaiserslautern mit Personalsorgen

"Jetzt geht es darum, noch enger zusammenzurücken. Dieses Spiel und die Umstände bieten uns die Möglichkeit, eine harte Prüfung zu bestehen, die Mut machen kann für die Rückrunde", sagte Schaefer. Auch in Kaiserslautern grassiert ein Virus. Trainer Marco Kurz lag nach der Rückkehr aus dem Trainingslager in Spanien mit 39 Grad Fieber zwei Tage im Bett, die erkrankten Stiven Rivic und Clemens Walch stehen nicht zur Verfügung. Zudem fehlen die gesperrten Christian Tiffert und Alexander Bugera.

Für einige Aufregung unterdessen sorgte vor dem Spiel Hannovers in Frankfurt Mirko Slomka, der allerdings dann ein wenig die Brisanz aus dem Dauerthema Vertragsverlängerung nahm. "Eigentlich ist diese Sache nicht schwierig, denn wir sind uns in den meisten Punkten einig. Ich weiß, dass der Rahmen hier begrenzt ist", sagte der Trainer der Frankfurter Rundschau. Die Verhandlungen sollen in der kommenden Woche fortgesetzt werden.

© SID

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