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27.04.2013

20:50 Uhr

Fußball Bundesliga

Dortmund stößt Fortuna Richtung Abgrund

Quelle:SID

Trotz vieler Umstellungen gelingt Borussia Dortmund bei Fortuna Düsseldorf der 19. Sieg in der laufenden Bundesliga-Saison. Die Rheinländer kamen zu spät auf Touren und sind nun punktgleich mit dem Tabellensechzehnten.

Nuri Sahin feiert mit seinen Mitspielern SID

Nuri Sahin feiert mit seinen Mitspielern

DüsseldorfSelbst eine komplett umgekrempelte Mannschaft des Champions-League-Halbfinalisten Borussia Dortmund hat Fortuna Düsseldorf im „Liga-Zwischenspiel“ noch einen Schritt weiter Richtung Abgrund gestoßen. Drei Tage vor dem Rückspiel um den Einzug ins Finale der Königsklasse bei Real Madrid gewann der „B-BVB“ mit zehn neuen Spielern in der Startelf beim Abstiegskandidaten verdient 2:1 (1:0).

Real-Leihgabe Nuri Sahin (20.) brachte die Gäste mit einem platzierten 30-Meter-Schuss in Führung, spätestens das 2:0 des Sekunden zuvor eingewechselten Jakub Blaszczykowski (70.) spitzte die Situation der Düsseldorfer im Abstiegskampf dann dramatisch zu. Da half auch der Anschlusstreffer von Adam Bodzek nichts mehr (88.). Die Fortuna, Ende der Hinrunde scheinbar in Sicherheit, ist nach nun neun Spielen ohne Sieg in Folge punktgleich mit dem Relegationsrang. Angesichts von nur drei Punkten Vorsprung auf den Tabellen-17. 1899 Hoffenheim droht sogar der direkte Abstieg.

Die Siege des FC Augsburg und der Hoffenheimer hatten die Rheinländer in Zugzwang gebracht. Dementsprechend giftig und hart ging die Fortuna zunächst zur Sache, die anfängliche Unordnung in der durchgequirlten Dortmunder Elf wusste der Aufsteiger allerdings nicht zu nutzen: Axel Bellinghausen und Dani Schahin vergaben beste Chancen (4./10.) - hinzu kamen immer wieder eklatante Schwächen bei der Ballkontrolle.

BVB-Trainer Jürgen Klopp hatte es dem Rivalen Bayern München gleichgetan und im Vergleich zum Real-Hinspiel (4:1) zehn Spieler ausgetauscht. Nur Mats Hummels stand erneut von Beginn an auf dem Feld. Lukasz Piszczek, Mario Götze und Ilkay Gündogan waren dagegen nicht mal im Kader. Andere Hochkaräter wie Robert Lewandowski, Marco Reus oder Blaszczykowski saßen zunächst auf der Bank, im Tor spielte Mitch Langerak für Roman Weidenfeller.

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