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11.02.2006

17:24 Uhr

Fußball Bundesliga

Elf Tore "auf Schalke" - 7:4 gegen Leverkusen

Bei einem Torfestival hat der FC Schalke 04 am 21. Bundesliga-Spieltag mit 7:4 (3:1) gegen Bayer Leverkusen gewonnen. Nach zwei Nullnummern zum Rückrundenstart ist den Königsblauen damit der Befreiungsschlag gelungen.

Schalke 04 hat beim "Tag der offenen Tür" in einem kuriosen Spiel die schwarze Serie in Heimspielen gegen Bayer Leverkusen beendet und bleibt im Rennen um die Champions-League-Ränge. Mit einem 7:4 (3:1) feierten die Königsblauen den ersten "Dreier" zu Hause gegen den Werksklub seit dem 1. August 1997 und die meisten Treffer in einem Bundesligaspiel sein 29 Jahren (7:1 am 9. April 1977 beim Karlsruher SC).

Nationalstürmer Kuranyi überwindet Ladehemmung

Vor 61 542 Zuschauern in der ausverkauften Veltins-Arena schossen Sören Larsen (9.), Mladen Krstajic (17.) und Zlatan Bajramovic (34.) eine 3:0-Führung heraus. Leverkusen kam jedoch durch Gegentore von Andre Woronin (40.) und Dimitar Berbatow (50.) wieder ins Spiel, ehe Kevin Kuranyi (55.) zum 4:2 traf. Es war der erste Treffer des Nationalstürmers nach 664 Minuten Ladehemmung.

Larsen (63.) erhöhte auf 5:2, bevor die Leverkusener Woronin (64.) und Jacek Krzynowek (70.) die Begegnung noch einmal spannend machten. Lincoln (76.) und der eingewechselte Gerald Asamoah (81.) besiegelten schließlich den ersten Heimsieg unter Trainer Mirko Slomka, womit Schalke in der Rückrunde weiter unbesiegt bleibt.

Hereinnahme von Larsen zahlt sich aus

Slomka änderte gegenüber dem 0:0 am vergangenen Samstag in Mönchengladbach sein Team auf zwei Positionen, Christian Poulsen und Sören Larsen kamen für Gustavo Varela und Ebbe Sand. Die Hereinnahme von Larsen machte sich bezahlt. Der Däne sorgte vorne für Betrieb und erzielte seine Saisontore Nummer sechs und sieben. Leverkusen, gegenüber dem jüngsten 4:0 gegen Wolfsburg unverändert, zeigte besonders in der Abwehr haarsträubende Defizite.

Nach zuletzt zwei Nullnummern gegen Dortmund und Mönchengladbach zeigten sich die Königsblauen im Torrausch. Die Abwehr, im bisherigen Saisonverlauf eine Bank, zeigte jedoch erstmals anfängerhafte Schwächen.

© SID

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