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11.01.2007

20:28 Uhr

Fußball Bundesliga

Energies Skela bricht Trainingslager ab

Ervin Skela, Neuzugang von Energie Cottbus, muss das Trainingslager des Bundesligisten in Antalya aufgrund von auffälligen Blutwerten abbrechen. Der Albaner fliegt bereits am Freitag zu Untersuchungen nach Deutschland.

Bundesligist Energie Cottbus ist weiter in Sorge um Neuzugang Ervin Skela. Der albanische Mittelfeldspieler muss wegen seiner auffälligen Blutwerte am Freitag vorzeitig aus dem Trainingslager der Lausitzer in Antalya nach Deutschland abreisen. Das bestätigte Mannschaftsarzt Hartmut Thamke am Donnerstag am Rande des Cottbuser Testspiels gegen den weißrussischen Vizemeister Dynamo Minsk. Über die Ursache der Auffälligkeiten machte der Mediziner weiterhin keine Angaben. "Sein Zustand ist stabil, aber es sind weitere Untersuchungen notwendig", erklärte Thamke.

Skelas Probleme waren in Antalya im Rahmen einer Routine-Untersuchung aufgefallen. Thamke hatte danach auch schon die Möglichkeit einer Therapie ins Auge gefasst. Die Einsatzbereitschaft des 29-Jährigen, der erst in der Vorwoche vom italienischen Erstligisten Ascoli Calcio nach Cottbus gekommen war und einen Vertrag bis 2009 beim Aufsteiger unterschrieben hatte, zum Rückrunden-Start am 27. Januar (Samstag) gegen Borussia Mönchengladbach ist derzeit noch völlig offen.

Derweil ist die Mannschaft von Trainer Petrik Sander sportlich erfolgreich ins neue Jahr gestartet. Im Halbfinale des Vorbereitungsturnier beim Rückrunden-Trainingslager im türkischen Antalya feierten die Lausitzer in ihrem ersten Match nach dem Jahreswechsel gegen den weißrussischen Vizemeister Dynamo Minsk einen 3:1 (2:1)-Erfolg und treffen damit am Sonntag im Endspiel auf den Sieger des zweiten Halbfinales zwischen dem einheimischen Top-Team Fenerbahce Istanbul und dem niederländischen Ehrendivisionär ADO Den Haag.

Cottbus lag zur Pause durch zwei Treffer von Sergiu Radu (27. und 33.) in Führung, ehe Francis Kiyoyo sechs Minuten nach Wiederanpfiff für die Entscheidung zugunsten des Bundesliga-Aufsteigers sorgte.

© SID

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