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29.09.2013

17:23 Uhr

Fußball Bundesliga

Erneuter Rückschlag für Werder

Quelle:SID

Werder Bremen bleibt die Wundertüte der Bundesliga. Nur eine Woche nach dem Sieg beim Hamburger SV verspielt die Dutt-Elf zweimal eine Führung gegen den 1. FC Nürnberg und verschenkt zwei wichtige Punkte.

Trennten sich nach zwei komplett unterschiedlichen Halbzeiten 3:3: Bremens Petersen und Club-Spieler Kiyotake. dpa

Trennten sich nach zwei komplett unterschiedlichen Halbzeiten 3:3: Bremens Petersen und Club-Spieler Kiyotake.

BremenIn einem durchwachsenen Spiel mit zwei völlig unterschiedlichen Halbzeiten ist Werder Bremen gegen den 1. FC Nürnberg nicht über ein 3:3 (2:1) hinausgekommen. Ein Eigentor von Berkay Dabanli (8.) sorgte für die Führung von Werder, außerdem war und Eljero Elia (34. und 66.) für die Grün-Weißen efolgreich. Hiroshi Kiyotake (44.), Josip Drmic (53.) und Adam Hlousek (70.) glichen für den Club in einer turbulenten Partie aus.

Eigentlich hatte Werder laut Dutt das "zarte Pflänzchen" des Aufschwungs "nicht zertrampeln" wollen - doch die Bremer blieben vor allem in der zweiten Hälfte vieles schuldig und kommen als Tabellen-Siebter nicht vom Fleck.

Die Franken um den in der Kritik stehenden Trainer Michael Wiesinger bleiben weiter sieglos. Dem Tabellen-15. dürfte erneut eine stürmische Woche bevorstehen. Schon vor der Partie hatte die Ausmusterung von Mittelfeldspieler Hanno Balitsch für Unruhe gesorgt.

Im Vergleich zum Derby-Sieg beim HSV (2:0) veränderte Dutt seine Mannschaft auf zwei Positionen. Der ehemalige Nürnberger Spielmacher Mehmet Ekici und Zlatko Junuzovic rückten in die Elf. Der Club musste hingegen die Ausfälle von Stürmer Daniel Ginczek (Zehenbruch) und Abwehrchef Per Nilsson (Magen-Darm-Virus) verkraften.

Entsprechend zaghaft begannen die Nürnberger. Die Rückschläge der vergangenen Wochen waren der Wiesinger-Elf deutlich anzumerken. Die Bremer versuchten dagegen von Beginn an, die ansprechende Leistung aus der Partie gegen den HSV zu wiederholen. Grün-Weiß bestimmte bei strahlendem Sonnenschein das Geschehen und machte vor den eigenen Fans von Beginn an Druck.

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