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24.01.2007

11:43 Uhr

Fußball Bundesliga

FCN-Keeper Schäfer wechselt nach Stuttgart

Raphael Schäfer wechselt endgültig zur neuen Saison vom 1. FC Nürnberg zum VfB Stuttgart. "Wir haben uns in der vergangenen Nacht geeinigt", bestätigte "Club"-Sportdirektor Martin Bader am Mittwoch den Transfer.

Raphael Schäfer wird den 1. FC Nürnberg definitiv verlassen: Der Wechsel des Club-Torhüters zum Ligakonkurrenten VfB Stuttgart zur Saison 2007/2 008 ist perfekt. "Wir haben uns in der vergangenen Nacht geeinigt", bestätigte Club-Sportdirektor Martin Bader am Mittwoch auf sid-Anfrage. Wenig später folgte die Bestätigung aus Stuttgart.

Demnach wechselt Schäfer zu Beginn der kommenden Saison zum VfB und wird dort Nachfolger von Nationaltorhüter Timo Hildebrand, der die Schwaben verlässt und voraussichtlich beim sechsmaligen spanischen Meister FC Valencia anheuert. Schäfer und der VfB haben sich auf einen Vier-Jahres-Vertrag geeinigt.

Über die Höhe der Ablösesumme vereinbarten der VfB und der Club Stillschweigen. Nach Schätzungen soll die Ablöse für den 27-Jährigen bei rund zwei Mill. Euro liegen. Einem Bericht der Bild-Zeitung zufolge soll Nürnberg zudem Nachschläge kassieren, wenn sich Stuttgart für einen internationalen Wettbewerb qualifiziert oder der Keeper in die Nationalelf berufen wird.

Schäfer "Wunschkandidat" für VfB-Coach Veh

"Wir haben uns für Raphael Schäfer entschieden, weil er genau unserem Anforderungsprofil entspricht. Er ist ein sehr guter Torhüter und hat zudem als Kapitän der Nürnberger unter Beweis gestellt, dass er Verantwortung übernehmen kann", erklärte VfB-Sportdirektor Horst Heldt: "Unser Ziel war es, die Lücke, die Timo Hildebrand im Sommer hinterlassen wird, mit einem erstklassigen Mann zu schließen. Das ist uns gelungen." Stuttgarts Trainer Armin Veh bezeichnete Schäfer als "Wunschkandidat".

Bader hatte seinem Stuttgarter Kollegen Heldt zuletzt ein Ultimatum gesetzt. Bis zum direkten Aufeinandertreffen der beiden Klubs zum Rückrundenstart am Samstag müsse eine Einigung erzielt werden. Andernfalls sei die Sache vom Tisch.

© SID

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