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05.01.2010

10:53 Uhr

Fußball Bundesliga

Frankfurt testet Primorac und Djebbour

Eintracht Frankfurt intensiviert die Stürmersuche: Während die Verpflichtung von Mame Biram Diouf geplatzt ist, stellen sich Karlo Primorac und Rafik Djebbour im Trainingscamp vor.

Zur Probe bei der Eintracht: Rafik Djebbour (Nummer 10). Foto: AFP SID

Zur Probe bei der Eintracht: Rafik Djebbour (Nummer 10). Foto: AFP

Bundesligist Eintracht Frankfurt wird im Wintertrainingslager in der Türkei neben dem Kroaten Karlo Primorac einen weiteren Angreifer testen. Im Laufe der Woche soll der Algerier Rafik Djebbour vom griechischen Erstligisten AEK Athen zur Mannschaft stoßen und bei Trainer Michael Skibbe vorspielen. "Ich wäre sicher nicht unglücklich, wenn noch ein Stürmer dazukommen würde", sagte Eintracht-Kapitän Christoph Spycher.

Dagegen hat sich eine Verpflichtung des vom englischen Meister Manchester United zum norwegischen Verein FK Molde ausgeliehenen Senegalesen Mame Biram Diouf zerschlagen. In einem persönlichen Gespräch mit "Manu"-Teammanager Alex Ferguson erfuhr Frankfurts Vorstandschef Heribert Bruchhagen, dass die "Red Devils" den Stürmer, der in Norwegen in 29 Spielen 16 Tore geschossen hat, zurück nach England holen wollen.

Trotz der Aussicht auf einen neuen Angreifer herrscht im Trainingslager der Eintracht in Belek aber weiter dicke Luft. So vergaß Ersatzspieler Faton Toski wie tags zuvor Nationalspieler Lukas Podolski beim 1. FC Köln seinen Reisepass und konnte nicht mit dem Team in die Türkei fliegen. Toski flog am Montagnachmittag von Frankfurt aus hinterher und muss nun eine saftige Geldstrafe zahlen.

Zudem bleibt den Hessen auch im neuen Jahr das Verletzungspech treu. Neben den drei angeschlagenen Stürmern Ioannis Amanatidis, Cenk Tosun und Martin Fenin werden zum Rückrundenauftakt gegen Pokalsieger Werder Bremen am 16. Januar auch Abwehrspieler Alexander Vasoski (Knorpelschaden) und Mittelfeldspieler Zlatan Bajramovic (Fersenprobleme) nicht zur Verfügung stehen.

Nicht mit ins Traininsglager flog zudem Innenverteidiger Marco Russ wegen einer Magen-Darm-Grippe. Der Österreicher Ümit Korkmaz kann derzeit wegen eines Zehenbruchs nur Lauftraining absolvieren.

© SID

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