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28.01.2011

14:58 Uhr

Fußball Bundesliga

Frankfurter Clark fällt mit Jochbeinbruch aus

Ricardo Clark von Eintracht Frankfurt hat im Training einen Jochbeinbruch erlitten und fällt etwa vier Wochen aus. Dagegen stehen Franz, Russ und Tzavellas wieder zur Verfügung.

Maik Franz steht den Frankfurtern wieder zur Verfügung. Foto: SID Images/Firo SID

Maik Franz steht den Frankfurtern wieder zur Verfügung. Foto: SID Images/Firo

Nächster Rückschlag für Eintracht Frankfurt: Der US-Amerikaner Ricardo Clark hat im Training am Freitag beim Zusammenprall mit Mannschaftskollege Martin Fenin einen Jochbeinbruch erlitten und wird dem hessischen Bundesligisten etwa vier Wochen fehlen. Der Einsatz von Fenin, der nach dem Trainingsunfall über eine Oberschenkelprellung klagte, am Sonntag (17.30 Uhr/Sky und Liga total!) gegen Borussia Mönchengladbach ist fraglich.

Clark soll nach dem Abklingen der Schwellung am Montag in der Frankfurter BG-Unfallklinik operiert werden. Dagegen stehen Eintracht-Trainer Michael Skibbe die zuletzt angeschlagenen Abwehrspieler Maik Franz, Marko Russ und Georgios Tzavellas wieder zur Verfügung. Auch Kapitän Chris steht nach längerer Zwangspause vor der Rückkehr in den Kader.

Im Angriff wird Top-Torjäger Theofanis Gekas nach seinem Muskelfaserriss wohl rechtzeitig fit werden. Der Schweizer Nationalspieler Pirmin Schwegler ist nach abgelaufener Gelb-Sperre wieder mit dabei.

Skibbe froh über gescheiterten Caio-Wechsel

Skibbe warnt nach zwei Niederlagen in Folge davor, den Tabellenletzten Mönchengladbach auf die leichte Schulter zu nehmen: "Die neuen Spieler sorgen bei Borussia für Belebung. Gegen Leverkusen haben sie zuletzt etwas unglücklich verloren", erklärte Skibbe.

Froh ist Skibbe, dass der Wechsel von Spielmacher Caio zu Dynamo Moskau gescheitert ist. Der Brasilianer hatte aufgrund einer Knorpelproblematik im linken Knie den Fitness-Test in Moskau am Donnerstag nicht bestanden. "Wir sind sehr zufrieden, dass er bei uns ist. Moskau wäre für ihn besonders finanziell ein großer Anreiz gewesen, aber er ist nicht so enttäuscht, dass wir uns Sorgen machen müssten."

Unterdessen hat Schwegler das erste Angebot der Eintracht abgelehnt, seinen Vertrag über 2012 hinaus zu verlängern. Für Skibbe kein Grund zur Besorgnis: "Sein Vertrag geht noch fast anderthalb Jahre. Ich hoffe, dass wir uns bis dahin sportlich so weiterentwickeln, dass er doch noch bleiben möchte." Ein vorzeitiger Abschied des Schweizers sei kein Thema. "Ich schließe im Moment aus, dass er uns schon im Sommer verlässt. Er weiß, dass er bei uns gut aufgehoben ist."

© SID

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