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30.01.2007

21:56 Uhr

Auch beim Wiedersehen mit dem ehemaligen Trainer Hans Meyer blieb für den abstiegsbedrohten Bundesligisten Borussia Mönchengladbach die ersehnte Wende aus. Das Team des stark unter Druck stehenden Coaches Jupp Heynckes kam über ein 0:0 gegen das Überraschungsteam des 1. FC Nürnberg nicht hinaus und wartet bereits seit zwölf Spielen auf einen Sieg. Der letzte Erfolg der Gladbacher, die mit nunmehr 16 Punkten weiterhin auf einem Abstiegsplatz stehen, datiert vom 14. Oktober des vergangenen Jahres, als man beim 3:1 gegen den VfL Wolfsburg den letzten von vier Heimsiegen feierte.

Club seit acht Spielen ungeschlagen

Der "Club", der mit einem überzeugenden 4:1-Sieg gegen den VfB Stuttgart in die Rückrunde gestartet war, ist nun schon seit acht Spielen ohne Niederlage. Zudem sind die Meyer-Schützlinge bleiben mit zwölf Unentschieden die Remis-Könige der Liga, haben allerdings auch weiterhin die wenigsten Niederlagen hinnehmen müssen.

33 116 Zuschauer, die Minus-Kulisse im Borussiapark in der laufenden Saison, sahen von beiden Teams eine schwache erste Halbzeit, in der zwei Szenen erwähnenswert waren. In der 14. Minute erzielte Nürnbergs Iwan Saenko ein reguläres Tor, das von Schiedsrichter Babak Rafati (Hannover) allerdings wegen Abseits nicht gegeben wurde. Fernsehbilder zeigte jedoch, dass der Pass in die Spitze von einem Gladbacher Spieler kam. In der 40. Minute verfehlte Nationalspieler Marcell Jansen mit einem Fallrückzieher knapp das Nürnberger Gehäuse.

Gladbach drängt nach der Pause

Im Vergleich zu Coach Meyer, der vom 7. September 1999 bis 1. März 2003 in Gladbach tätig war und sein Team gegenüber dem Stuttgart-Spiel nicht verändert hatte, reagierte sein Amtskollege Heynckes auf das 1:3 bei Energie Cottbus. So musste Neuzugang Steve Gohouri auf der Bank und Bernd Thijs auf der Tribüne Platz nehmen, dafür kamen der Däne Bo Svensson und Marvin Compper ins Spiel.

In der zweite Hälfte nahm die Borussia ihr Herz in beide Hände und wurde in der Offensive zwingender. Dabei hatten Mikkel Thygesen (50.) und vor allem Compper (55.) gute Möglichkeiten. Nach einem Doppelpass mit Jansen blockte Nürnbergs Andreas Wolf den Schuss von Compper in letzter Sekunde ab. Gladbachs Spielmacher Federico Insua hatte die größte Möglichkeit in der 60. Minute, doch sein Kopfball strich knapp am langen Pfosten vorbei, elf Minuten später verpasste Kahe.

Gladbachs Kapitän und Torwart Kasey Keller wurde erstmals in der 77. Minute ernsthaft geprüft, als er einen Schuss von Marek Nikl parierte. Insgesamt aber machten die Gäste aus Franken viel zu wenig aus ihrer Feldüberlegenheit.

© SID

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