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04.02.2006

17:21 Uhr

Fußball Bundesliga

Halfar rettet Kaiserslautern einen Punkt beim MSV

Am 19. Bundesliga-Spieltag hat der 1. FC Kaiserslautern dank zweier Treffer von Daniel Halfar einen Zähler aus Duisburg entführt. Beim MSV kamen die Pfälzer zu einem 2:2 (0:1)-Unentschieden.

Youngster Daniel Halfer hat Jürgen Kohler das Heimdebüt als Trainer des Bundesligisten MSV Duisburg verdorben. Der 18 Jahre alte Stürmer erzielte beim 2:2 (0:1) seines 1. FC Kaiserslautern bei den "Zebras" seine ersten beiden Bundesliga-Tore (78./82.) und machte damit in der Schlussphase noch den 0:2-Rückstand der Pfälzer wett. Während die Duisburger mit 16 Punkten damit den vorübergehenden Sprung auf einen Nichtabstiegsplatz verpassten, bleibt der FCK (13) trotz des fünften Auswärtspunkts der Saison Tabellen-Schlusslicht.

Markus Kurth hatte den MSV in der 40. Minute in Führung gebracht, der rumänische Nationalspieler Mihai Tararache erhöhte per Foulelfmeter in der 62. Minute auf 2:0. Allerdings waren beide Tore umstritten. Kurth stand bei seinem dritten Saisontreffer im Abseits, Marco Caligiuri hatte vor dem Strafstoß eine "Schwalbe" fabriziert. Pechvogel des MSV war Neuzugang Necat Aygün, der in seinem ersten Spiel für die Duisburger nach seiner Einwechslung in der 74. Minute bei beiden Treffern des elf Minuten vorher ins Spiel gekommenen Halfar schlecht aussah.

Vor etwa 20 000 Zuschauern in der MSV-Arena merkte man beiden Teams den Druck im Abstiegskampf an. Spielerische Höhepunkte waren die Ausnahme, zahlreiche Fehlpässe prägten das Geschehen. Bei den Gastgebern, die in der gleichen Formation wie beim Sieg in der Vorwoche beim VfB Stuttgart (1:0) agierten, gelang es einzig Dirk Lottner, seine Mitspieler ein ums andere Mal gut in Szene zu setzen. Gefährlich wurde es aber meist nur nach Standardsituationen. Uwe Möhrle, der bei der 3:5-Niederlage im Hinspiel zwei Treffer erzielt hatte, verfehlte nach einem Lottner-Freistoß das Tor nur knapp (23.). Besser machte es Kurth, der nach einer Kopfball-Vorlage von Klemen Lavric aus kurzer Distanz einköpfte.

Auf der anderen Seite kamen die Pfälzer durch Axel Bellinghausen (21.) und Boubacar Sanogo (37.) zu guten Möglichkeiten. Bei Sanogos Kopfball parierte MSV-Schlussmann Georg Koch jedoch glänzend.

Nach dem Wechsel erhöhte Kaiserslautern zunächst den Druck, lief sich aber immer wieder in der dicht gestaffelten Abwehr der Duisburger fest. Pech hatte Herve Lembi (56.), als sein Schuss von der Strafraumgrenze nur knapp über das Tor ging. Nach dem unberechtigten Elfmeter beschränkten sich die Gastgeber darauf, den Vorsprung zu verwalten, ehe Halfar zweimal traf.

© SID

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