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05.01.2007

11:23 Uhr

Fußball Bundesliga

Hargreaves ist für Beckenbauer nicht unverkäuflich

Franz Beckenbauer geht in der Personalie Owen Hargreaves einen anderen Weg als Bayern Münchens Manager Uli Hoeneß. Der "Kaiser" wäre durchaus bereit, den Mittelfeldspieler für 30 Mill. Euro Ablöse gehen zu lassen.

Die Verantwortlichen von Bayern München sind sich in der Personalie Owen Hargreaves nicht einig. Das Nein von Uli Hoeneß und Karl-Heinz Rummenigge steht seit langem fest, doch nun hat Franz Beckenbauer als erster Offizieller des Rekordmeisters öffentlich den Verkauf des Mittelfeldakteurs erwogen. "Sollte dieses angebliche 30-Millionen-Angebot von Manchester United tatsächlich auf den Tisch kommen, muss man mal nachdenken. Für diese Summe lässt sich auf dem Transfermarkt einiges anstellen", sagte der "Kaiser" in seiner Bild-Kolumne.

Manchesters Teammanager Sir Alex Ferguson hat sein Interesse an dem englischen Nationalspieler Hargreaves in den vergangenen Wochen und Monaten immer wieder betont, sich aber jedes Mal eine Absage der Bayern eingehandelt. Beckenbauer hält das sture Festhalten seiner Kollegen an Hargreaves prinzipiell für nicht falsch. "Es ist richtig, einen Spieler, der gerade seinen Vertrag verlängert hat, nicht einfach ziehen zu lassen, weil ihm ein anderer Klub mehr zahlen will", sagte er.

Magath: "Ich baue auf ihn"

Hargreaves ist noch bis 2010 an die Münchner gebunden. Derzeit erholt er sich von den Folgen eines Wadenbeinbruchs, den er sich Mitte September zugezogen hat. Im Trainingslager der Bayern in Dubai kann er deshalb momentan nur leichtes Training absolvieren. "Ich bin froh, dass er wieder da ist. Ich baue auf ihn", sagte Trainer Felix Magath. Dass Hargreaves beim Rückrundenstart bei Borussia Dortmund am 26. Januar eingesetzt werden kann, hält Uli Hoeneß für "fraglich. Sein Bein ist noch nicht zu 100 Prozent wieder okay."

© SID

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