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28.01.2007

11:17 Uhr

Fußball Bundesliga

Heynckes: "Wir kommen da unten raus"

Trotz einer Pleite in seinem 500. Bundesliga-Spiel als Trainer hat Jupp Heynckes den Optimismus nicht verloren. Nach dem 1:3 in Cottbus ist der Coach überzeugt, dass Borussia Mönchengladbach aus dem Keller raus kommt.

Nach einer erfolgreichen Vorbereitung hatte sich Trainer Jupp Heynckes mit seinem Team Borussia Mönchengladbach viel für die Rückrunde vorgenommen. Doch nach einer ernüchternden 1:3-Niederlage bei Energie Cottbus sind die Gladbacher wieder auf dem harten Boden der Realität angekommen. Nach dem Spiel zum Rückrunden-Auftakt stellte sich Heynckes den Fragen der Presse.

Frage: "Jupp Heynckes, Sie haben ausgerechnet in ihrem 500. Bundesligsspiel als Trainer 1:3 gegen Energie Cottbus verloren. Können Sie bei einem solchen Jubiläum eine Niederlage eher verkraften?"

Jupp Heynckes: "Man gewöhnt sich nie an eine Niederlage. Da spielt es keine Rolle, ob es das 10. oder 500. Spiel ist. Wichtig bin nicht ich, sondern die Situation im Klub. Wir kommen da unten raus, davon bin ich felsenfest überzeugt."

Frage: "Was macht Sie angesichts von elf sieglosen Spielen in Folge und drei Punkten Rückstand auf einen Nicht-Abstiegsplatz so sicher?"

Heynckes: "Ich habe gegen Cottbus viele positive Signale gesehen. Man kann auch bei einer Niederlage nicht alles schlechtreden. Vor allem in der zweiten Halbzeit haben wir uns im Spiel nach vorne viele Chancen erarbeitet. Aber da hätten wir kaltschnäuziger sein müssen."

Frage: "Hat die gute Vorbereitung mit sieben Siegen in sieben Testspielen das Team etwas geblendet?"

Heynckes: "Nein, das sehe ich nicht so. Uns war allen klar, dass es in Cottbus schwieriger werden würde. Aber wir waren sicher nicht so zwingend wie in der Vorbereitung."

Frage: "Auch die von Beginn an aufgelaufenen Neuzugänge Mikkel Thygesen und Steve Gohouri konnten dem Spiel keine Stabilität verleihen. Wie bewerten Sie deren Auftritte?"

Heynckes: "Ich war mit beiden nicht unzufrieden. Neuerwerbungen müssen sich erst einmal integrieren, an das Tempo und die Atmosphäre in der Bundesliga gewöhnen. Man muss ihnen auch Fehler zugestehen und Zeit geben."

© SID

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