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02.01.2008

14:48 Uhr

Fußball Bundesliga

Hitzfeld: "Es gibt zwei Optionen"

Kurz nach der Bekanntgabe, im Sommer als Trainer von Bayern München aufzuhören, erklärte Ottmar Hitzfeld im Interview mit dem Sport-Informations-Dienst (sid), wie er seine berufliche Zukunft sieht.

Nachdem lange nur spekuliert werden konnte, steht es nun fest: Ottmar Hitzfeld verlässt Bayern München im Sommer. Im Interview mit dem Sport-Informations-Dienst (sid) gewährte der Erfolgs-Coach einen Einblick in seine Pläne für die nahe und fernere Zukunft. Über die Gründe seiner Entscheidung, in München aufzuhören, hielt er sich bedeckt.

sid: "Herr Hitzfeld, Manager Uli Hoeneß hat Ihren Abschied zum Saisonende angekündigt. Was hat den Ausschlag für Ihre Entscheidung gegeben?"

Ottmar Hitzfeld: "Gründe möchte ich nicht nennen. Ich habe meine Entscheidung dem Verein schon vor drei Wochen mitgeteilt, dass ich im Sommer aufhören werde. Ich werde im nächsten halben Jahr noch mal versuchen, erfolgreich zu sein und möglichst viele Titel zu holen. Dann werde ich mich wieder etwas zurückziehen."

sid: "Werden Sie dann die Nationalmannschaft der Schweiz übernehmen?"

Hitzfeld: "Das ist offen. Was ich dann mache, damit habe ich mich noch nicht beschäftigt. Ich habe ja mal gesagt, dass es drei Optionen gibt, die für mich in Frage kommen: Bayern München, die Schweizer Nationalmannschaft oder für das Fernsehen zu arbeiten. Die Arbeit bei Premiere hat ja viel Spaß gemacht. Jetzt sind es eben noch zwei Optionen. Das möchte ich aber noch offen lassen, da habe ich mich noch nicht entschieden."

sid: "Bis wann wollen Sie die Entscheidung treffen?"

Hitzfeld: "Ich habe noch nicht mit den Schweizern verhandelt, und ich führe auch derzeit keine Verhandlungen. Im Frühjahr werde ich mich mit den Schweizern treffen."

sid: "Schnell könnte sich nun auch eine Situation einstellen, in der eine vorzeitige Trennung von Ihnen gefordert wird. Wie bewerten Sie diese Gefahr?"

Hitzfeld: "Jeder Spieler ist Profi genug, um möglichst erfolgreich sein zu wollen. Da sehe ich keine Gefahr. Jeder ist Angestellter des Vereins. Zudem kommt ein neuer Trainer, der wird ja auch die Mannschaft beobachten. Also ist jeder Spieler gut beraten, wenn er versucht, Leistung zu bringen. Wir haben ein gemeinsames großes Ziel. Bis jetzt funktioniert die Mannschaft. Da sehe ich keine Probleme."

© SID

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