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20.01.2011

14:46 Uhr

Fußball Bundesliga

Hoffenheim hofft weiter auf Wunschspieler Babel

Hoffenheims Manager Ernst Tanner hofft trotz Konkurrenz aus Amsterdam weiter auf die Verpflichtung von Stürmer Ryan Babel. "Er ist der Spieler, den wir wollen", so Tanner.

Heiß begehrt: Ryan Babel. Foto: SID Images/AFP/Paul Ellis SID

Heiß begehrt: Ryan Babel. Foto: SID Images/AFP/Paul Ellis

Bundesligist 1 899 Hoffenheim hofft weiter auf die Verpflichtung des niederländischen Nationalstürmers Ryan Babel als Ersatz für Demba Ba. "Wir haben Alternativen, aber für uns ist Babel der Spieler, den wir wollen", sagte 1 899-Manager Ernst Tanner dem Sport-Informations-Dienst (SID), äußerte dabei jedoch auch Skepsis: "Wir stehen in Konkurrenz zu Ajax Amsterdam, und das ist nicht so einfach."

Der 24 Jahre alte Babel, der sich am Montag eine Geldstrafe des englischen Verbandes FA wegen Schiedsrichter-Beleidigung eingehandelt hat, soll für rund sieben Mill. Euro vom Rekordmeister FC Liverpool nach Hoffenheim kommen. Babel selbst liebäugelt aber offenbar eher mit einer Rückkehr zu seinem Heimatklub Amsterdam in die niederländische Ehrendivision.

In Bezug auf Ba geht Tanner nach wie vor von einem Verkauf des Senegalesen nach England aus. Es gebe vier, fünf Interessenten. "Bis zum 31. Januar haben wir ja noch ein paar Tage Zeit", sagte Tanner. Als ein Kandidat gilt West Ham United. Bei Stoke City war Ba durch den Medizincheck gefallen. Hoffenheim hofft auf einen Erlös von sieben Mill. Euro.

Rangnick stellt sich vor Ba

Hoffenheims Ex-Trainer Ralf Rangnick nahm Ba, der dem Trainingslager Hoffenheims ferngeblieben war und sich somit ins Abseits gestellt hatte, etwas in Schutz. "Das Bild, das von Demba gezeichnet wird - der Prototyp des modernen Söldners - kann ich mit Blick auf die Zusammenarbeit in den vergangenen dreieinhalb Jahren nicht bestätigen", sagte Rangnick im Interview mit dem Magazin "11 Freunde".

Für Unruhe sorgt in Hoffenheim zudem Ex-Spieler Maicosuel. Dessen Klub Botafogo Rio de Janeiro hat bislang die letzte fällige Rate von einer Million Euro nicht an die Kraichgauer überwiesen. "Sie werden das Geld überweisen", sagte Tanner und ergänzte: "Wenn nicht, fällt das Spielrecht wieder an uns zurück. Dann werden wir ihn eben wieder aufbauen. Für ihn gibt es ganz sicher immer einen Markt." Zurzeit laboriert der Brasilianer, der im vergangenen Sommer für etwa 4,5 Mill. Euro in seine Heimat zurückgekehrt war, allerdings an einem Kreuzbandriss.

Eine gute Nachricht gab es aber im Fall Firmino. Die noch ausstehende Freigabe für den Youngster vom brasilianischen Verband traf am Donnerstag ein, womit Firmino ab sofort spielberechtigt ist. Der Mittelfeldspieler war in der Winterpause vom Zweitligisten Figueirense Futebol Clube zu 1 899 gekommen.

© SID

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