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13.01.2011

11:59 Uhr

Fußball Bundesliga

Hoffenheim-Mäzen Hopp zeigt sich selbstkritisch

Mäzen Dietmar Hopp von 1 899 Hoffenheim zeigt sich selbstkritisch: Er habe den Verein nach eigener Aussage vernachlässigt und unter anderem zu viel Zeit im Golf-Klub verbracht.

Dietmar Hopp möchte sich wieder stärker auf den Fußball konzentrieren. Foto: SID Images/Firo SID

Dietmar Hopp möchte sich wieder stärker auf den Fußball konzentrieren. Foto: SID Images/Firo

Golf statt Fußball: Mäzen Dietmar Hopp von 1 899 Hoffenheim hat nach den turbulenten letzten Wochen Selbstkritik geübt. Er hat den Bundesligisten nach eigenen Aussagen vernachlässigt. "Ich hätte mich mehr kümmern müssen, aber ich war durch meine Aktivitäten bei Bio-Tech-Unternehmen, meiner Stiftung und im Golf-Klub stark ausgelastet und habe darauf vertraut, dass das in Hoffenheim läuft", sagte der 70 Jahre alte Milliardär dem Mannheimer Morgen.

Der frühere Manager Jan Schindelmeiser wehrte sich unterdessen gegen die zuletzt scharfe Kritik Hopps. Ziel sei es auch gewesen, einen Transferüberschuss für die nächsten Jahre zu generieren. Das sei aufgegangen, sagte Schindelmeiser. Der Vorwurf von Hopp, er habe Hoffenheim mit hoch dotierten Verträge beinahe den Hals gebrochen, sei absurd. "Ich glaube, Herr Hopp fühlt sich unter starkem Druck, den Wechsel von Luiz Gustavo schon in der Winterpause zu rechtfertigen", sagte Schindelmeiser.

Vor einem Wechsel steht der meuternde Stürmer Demba Ba. Nach Informationen des Fachmagazins Kicker soll der englische Premier-League-Klub Stoke City bereit sein, eine Ablöse von sieben Mill. Euro für den Senegalesen zu bezahlen. Bei Stoke City steht auch der 19-malige deutsche Nationalspieler Robert Huth unter Vertrag.

Vor seinem Bundesliga-Debüt als Trainer am Samstag (15.30 Uhr/Sky und Liga total!) bei Werder Bremen hat Marco Pezzaiuoli am Donnerstag den Klassenerhalt und den Einzug ins Finale des DFB-Pokals als Ziele ausgegeben. Der Nachfolger von Ralf Rangnick muss auf den langzeitverletzten Chinedu Obasi sowie den gelbgesperrten Sejad Salihovic verzichten. Fraglich ist der Einsatz von Linksverteidiger Andreas Ibertsberger wegen einer Muskelverhärtung.

Wieder zur Verfügung stehen Stammtorhüter Tom Starke und Abwehrroutinier Josip Simunic. Die beiden Neuzugänge Roberto Firmino und David Alaba werden wohl zunächst auf der Bank sitzen.

© SID

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