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16.01.2011

09:42 Uhr

Fußball Bundesliga

Hoffenheim wartet auf Stellungnahme und Ba

Stürmer Demba Ba von 1 899 Hoffenheim ist beim Medizin-Check des englischen Erstligisten Stoke City durchgefallen. In Hoffenheim wartet man nun auf eine Stellungnahme und Ba.

Demba Ba ist beim Medizin-Check durchgefallen. Foto: SID Images/Team2 SID

Demba Ba ist beim Medizin-Check durchgefallen. Foto: SID Images/Team2

Nach dem geplatzten Wechsel von Demba Ba zu Stoke City wartet Bundesligist 1 899 Hoffenheim nun auf eine Stellungnahme des Klubs aus der englischen Premier League. "Das Einzige, was wir bisher dazu erfahren haben, stammt aus der Meldung auf der Internetseite", sagte 1 899-Manager Ernst Tanner dem Sport-Informations-Dienst (SID) am Sonntag, am Morgen nach der 1:2-Niederlage zum Einstand des neuen Trainer Marco Pezzaiuoli bei Werder Bremen.

Der Stürmer aus dem Senegal, der den Abschied vom Bundesligisten 1 899 Hoffenheim mit Arbeitsverweigerung provoziert hatte, war in Stoke am Freitag durch den obligatorischen medizinischen Check gefallen. Danach war für den Klub des Ex-Nationalspielers Robert Huth ein Transfer Bas kein Thema mehr.

"Wir warten nun auf einen Bericht aus England, und dann werden wir weitersehen", sagte Tanner weiter. Der Klub erwartet Ba "am Dienstag" wieder in Hoffenheim zurück. "Er steht bei uns unter Vertrag und muss wieder antanzen", sagte Pezzaiuoli dem SID nach dem Vormittagstraining.

Unangenehme Nachrichten für 1 899

Stoke präsentierte den Verantwortlichen in Hoffenheim am Samstag bereits auf der Internetseite die unangenehmen Nachrichten. "Wir waren uns finanziell mit Hoffenheim und dem Spieler einig. Aber der Spieler hat die Untersuchung nicht bestanden, und deshalb werden wir ihn nicht verpflichten", sagte Stokes Geschäftsführer Tony Scholes. Die Ablösesumme sollte 8,5 Mill. Euro betragen.

Citys Teammanager Tony Pulis zeigte sich trotz des 2:0 gegen die Bolton Wanderers ziemlich niedergeschlagen: "Es ist sehr enttäuschend, weil Ba eine überwältigende Torquote aufweist. Aber irgendetwas ist in dieser Untersuchung aufgetaucht, und wir können kein Risiko eingehen, wenn es sich um eine so hohe Summe handelt. Es schien eine gute Sache für den Klub zu werden, aber jetzt ist der Deal wohl geplatzt."

© SID

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