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12.01.2011

12:06 Uhr

Fußball Bundesliga

Hopp erwägt Einstieg als Geschäftsführer

Dietmar Hopp denkt über einen Einstieg in verantwortlicher Position bei 1 899 Hoffenheim nach. "Vielleicht ist es das Beste, wenn man mich zum Geschäftsführer macht", so der Mäzen.

Dietmar Hopp würde als Geschäftsführer auf ein Gehalt verzichten. Foto: SID Images/pixathlon SID

Dietmar Hopp würde als Geschäftsführer auf ein Gehalt verzichten. Foto: SID Images/pixathlon

Mäzen Dietmar Hopp nimmt beim Bundesligisten 1 899 Hoffenheim die Zügel in die Hand und denkt über einen Einstieg als Geschäftsführer nach. "Vielleicht ist es das Beste, wenn man mich zum Geschäftsführer des Vereins macht - ohne Aufgabengebiet und ohne Bezüge", sagte der 70 Jahre alte Milliardär der Sport Bild.

Hopp und Hoffenheim würden somit die 50+1-Regel umgehen. Paragraph vier der Lizenzierungsordnung verbietet eine Fremdbestimmung der Vereine. Hopp hat zwar 99 Prozent des Stammkapitals der Spielbetriebs-Gmbh eingebracht, sein Stimmrecht aber auf 49 Prozent begrenzt. Kritiker hatten Hopp im Zuge des Verkaufs von Luiz Gustavo an den deutschen Meister Bayern München eine Verletzung der 50+1-Regel vorgeworfen.

Als weiteres Geschenk will Hopp 1 899 möglicherweise die Rhein-Neckar-Arena in Sinsheim übertragen. "Ich sehe das als Aufbau eines Unternehmens, das eine gute Zukunft hat", sagte Hopp der Bild-Zeitung. Zuletzt hatte Hopp öffentlich erklärt, dem derzeitigen Bundesliga-Achten bislang mit 240 Mill. Euro unter die Arme gegriffen zu haben.

Rangnick erneuert Kritik an Hopp

Hoffenheims Ex-Trainer Ralf Rangnick machte erneut das eigenmächtige Handeln von Hopp und Manager Ernst Tanner beim Gustavo-Transfer als Grund für die Trennung verantwortlich. Kritik, Rangnick habe ein schlechtes Verhältnis zu seinen Spielern gehabt, wies der 52-Jährige zurück. "Das hat nichts mit der Realität zu tun. Zu großen Teilen der Mannschaft hatte ich ein von gegenseitigem Respekt geprägtes Vertrauensverhältnis", sagte Rangnick der Süddeutschen Zeitung.

Rangnick will zum 1. Juli wieder als Trainer arbeiten. Er könne sich auch ein Engagement in England vorstellen.

© SID

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