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15.01.2011

17:26 Uhr

Fußball Bundesliga

In Stuttgart keimt die Hoffnung

Durch ein 1:0 gegen den Tabellenzweiten Mainz 05 hat der VfB Stuttgart am 18. Bundesliga-Spieltag zumindest für eine Nacht den Sprung auf Relegationsplatz 16 geschafft.

Mainz-Profi Andre Schürrle ist gegen Stuttgarts Patrick Funk einen Schritt hinten dran. Foto: SID Images/AFP/Thomas Kienzle SID

Mainz-Profi Andre Schürrle ist gegen Stuttgarts Patrick Funk einen Schritt hinten dran. Foto: SID Images/AFP/Thomas Kienzle

Der VfB Stuttgart hat zum Auftakt der Bundesliga-Rückrunde den ersten Sieg unter Trainer Bruno Labbadia gelandet. Durch ein Tor von Joker Martin Harnik in der 79. Minute gewannen die Schwaben mit 1:0 (1:0) gegen den FSV Mainz 05 und verbesserten sich zumindest vorübergehend vom 17. auf den 16. Tabellenplatz. Das Mainzer Team von Trainer Thomas Tuchel verpasste es hingegen, Spitzenreiter Borussia Dortmund auf den Fersen zu bleiben.

Vor 33 500 Zuschauern knüpften die Mainzer zu keinem Zeitpunkt an ihre teils furiosen Auftritte in der Hinserie an. Die Stuttgarter, die seit dem elften Spieltag auf einen Dreier gewartet hatten (6:0 gegen Werder Bremen) wittern hingegen im Kampf gegen den Abstieg wieder Morgenluft.

Vor allem in der ersten Halbzeit agierte der VfB druckvoll und ließ kaum Torchancen der Gäste zu. In der 13. Minute wurde es das erste Mal vor dem Tor der Gäste gefährlich. Nach einem Eckball bekam Pawel Pogrebnjak an der Strafraumgrenze den Ball, sein Schuss wurde jedoch abgefälscht und vefehlte sein Ziel. Wenige Minuten später hatte Nationalstürmer Cacau nach mustergültiger Vorarbeit von Arthur Boka die Führung für Labbadias Team auf dem Fuß, doch ein Mainzer Verteidiger klärte rechtzeitig (16.). Der agile Christian Träsch versuchte es kurze Zeit später aus der Distanz (28.).

Von Mainz war bis dahin nur wenig zu sehen. Neu-Nationalspieler Lewis Holtby probierte es mit einer Schwalbe und sah dafür von Schiedsrichter Michael Weiner (Giesen) seine erste Gelbe Karte der Saison. Die Stuttgarter Abwehr um den deutschen WM-Teilnehmer Serdar Tasci stand sicher. In der 23. Minute hatte der VfB aber Glück, als ein abgefälschter Schuss des Mainzers Marcel Risse das Tor von Keeper Sven Ulreich nur knapp verfehlte.

Nach dem Seitenwechsel agierte Mainz mutiger und kam fast folgerichtig auch zu Torgelegenheiten. Erneut war es Risse, der es mit einem Distanzschuss aus rund 23 Metern versuchte. Doch Cristian Molinaro klärte per Kopf für den schon geschlagenen Ulreich auf der Linie (58.). Vom Druck aus der ersten Halbzeit war beim VfB in dieser Phase kaum mehr etwas zu sehen.

Erst in der 70. Minute kam Stuttgart das erste Mal wieder gefährlich vor das Tor von Heinz Müller. Der eingewechselte Timo Gebhart passte in den Fünfmeterraum, wo Pogrebnjak den Ball jedoch nicht ins Tor unterbringen konnte. Drei Minuten später hätte dann Adam Szalai die Führung für Mainz erzielen können, der Mainzer Angreifer köpfte den Ball jedoch freistehend über das Tor (73.). Das Tor des Tages erzielte letztlich Topjoker Harnik mit seinem fünften Saisontor.

Auf Seiten der Stuttgarter waren Träsch und Harnik die besten Akteure. Bei Mainz gefielen Risse und mit Abstrichen Christian Fuchs.

© SID

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