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27.01.2007

17:45 Uhr

Fußball-Bundesliga

Kuranyi schießt Schalke an Tabellenspitze

Kevin Kuranyi hat den FC Schalke 04 mit einem Doppelpack zumindest für 24 Stunden wieder zurück an die Tabellenspitze der Fußball-Bundesliga geschossen.

Schalke-Stürmer Kevin Kuranyi (vorne links) lässt sich durch Frankfurts Spieler Ioannis Amanatidis (l, hinten) und Jermaine Jones (r) nicht stoppen. Foto: dpa dpa

Schalke-Stürmer Kevin Kuranyi (vorne links) lässt sich durch Frankfurts Spieler Ioannis Amanatidis (l, hinten) und Jermaine Jones (r) nicht stoppen. Foto: dpa

HB FRANKFURT. Vor den Augen von Bundestrainer Joachim Löw gelangen dem vor der WM ausgemusterten Stürmer in der 70. Minute per Kopf und in der Nachspielzeit mit dem Fuß die entscheidenden Treffer zum 3:1 (1:0)-Sieg der „Königsblauen“ zum Rückrunden-Auftakt bei Eintracht Frankfurt. Vor 51 500 Zuschauern in der ausverkauften Commerzbank-Arena hatte zuvor Naohiro Takahara (48.) die Führung der seit nunmehr neun Spielen ungeschlagenen Schalker durch Gustavo Varela (17.) ausgeglichen. Schalke-Rivale Werder Bremen kann an diesem Sonntag mit einem Heimsieg gegen Hannover 96 in der Tabelle allerdings wieder vorbeiziehen.

Schalkes Coach Mirko Slomka freute sich über den gelungenen Rückrundenstart, gab aber zu: „Das war ein schweres Stück Arbeit.“ Ein Sonderlob hatte er für seinen Doppeltorschützen parat: „Es ist gar nicht nötig, dass ich mich verbal für Kuranyi einsetze. Joachim Löw saß ja auf der Tribüne. Außerdem habe ich vor drei Tagen mit ihm telefoniert. Ich hoffe, dass Kevin die Leistung heute honoriert bekommt“, sagte Slomka. Kuranyi gab sich bescheiden: „Ich bin zufrieden, das war soweit okay“, sagte der Stürmer.

Etwas verbittert bilanzierte dagegen Frankfurts Trainer Friedhelm Funkel: „Der Unterschied zwischen einer Mannschaft, die deutscher Meister werden will und kann und einer Mannschaft, die um den Klassenerhalt kämpft, war klar zu erkennen: Das Ausnutzen der Torchancen.“

Bei der Eintracht gab Kapitän Jermaine Jones nach rund zehn Monaten – letzter Liga-Einsatz am 5. März 2005 – sein Meisterschafts- Comeback. Viel brachte es aber in der ersten Hälfte nicht. Im defensiven Mittelfeld fand der vermeintliche Leitwolf der Hessen keine richtige Bindung zum Spiel. Im offensiven Bereich suchte Alexander Meier nach seiner Form.

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