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11.01.2008

17:17 Uhr

Fußball Bundesliga

Lehmann kehrt nicht nach Dortmund zurück

Die Rückkehr von Nationaltorwart Jens Lehmann in die Bundesliga ist geplatzt. Der 38-Jährige sagte seinem Ex-Klub Borussia Dortmund am Freitag nach reiflicher Überlegung "aus privaten Gründen" ab.

Bundesligist Borussia Dortmund hat das Werben um Nationalkeeper Jens Lehmann verloren. Wie die Westfalen am Freitag bestätigten, sagte der 38-Jahre alte Schlussmann vom FC Arsenal seinem Ex-Klub ab: "Obwohl es eine sehr reizvolle Aufgabe gewesen wäre, wieder für Borussia Dortmund in der Bundesliga zu spielen, habe ich mich aus privaten Gründen gegen diesen Schritt entschieden. Es tut mir leid, gerade die Verantwortlichen von Borussia Dortmund damit zu enttäuschen, die sich sehr professionell um diesen Wechsel bemüht und mir ausreichend Zeit zur Überlegung gegeben haben", sagt der 51-fache Nationalspieler.

Bundestrainer Joachim Löw war bereits am Freitagmorgen von Lehmann über dessen Entscheidung informiert worden. "Natürlich wäre eine Rückkehr von Jens in die Bundesliga interessant gewesen, denn ein Spieler seiner Qualität ist immer eine Bereicherung. Aber wie ich aus einigen Gesprächen in den vergangenen Tagen weiß, hat er sich seine Entscheidung sehr genau überlegt und deshalb wird es die für ihn richtige sein. Unsere Einstellung zu Jens Lehmann wird sich durch diese Entscheidung nicht ändern." Dortmunds Sportdirektor Michael Zorc meinte: "Es war legitim und den Versuch wert, die deutsche Nummer eins zum BVB zu holen. Schade, dass es nicht geklappt hat."

Offenbar prüft Lehmann Alternativen in England, Medienberichten zufolge sollen die Bolton Wanderers und Manchester City Interesse an einer Verpflichtung gezeigt haben. Die Zukunft ist aber immer noch ungewiss, und bei Arsenals Teammanager Arsene Wenger wird der ehrgeizige Deutsche wohl nur noch im FA-Cup zum Einsatz kommen.

Für den BVB, der sich wegen des langfristigen Ausfalls von Roman Weidenfeller (Schulter-Operation) in der Torhüterfrage zum Handeln gezwungen sah, bedeutete die Absage eine weitere herbe Pleite, nachdem bereits Andreas Hinkel statt zum BVB zum schottischen Meister Celtic Glasgow wechselte.

© SID

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