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04.03.2006

17:21 Uhr

Fußball Bundesliga

Leverkusen und Bremen teilen sich die Punkte

Am 24. Bundesliga-Spieltag gab es in der Partie zwischen Bayer Leverkusen und Werder Bremen keinen Sieger. Beim 1:1-Unentschieden in der Bayarena brachte Torsten Frings die Gäste in Führung, Dimitar Berbatow glich aus.

Bayern-Jäger Werder Bremen hat im Kampf um den Titel und einen Champions-League-Platz zwei wichtige Punkte verloren. Vier Tage vor dem Achtelfinal-Rückspiel in der "Königsklasse" bei Juventus Turin kam die Mannschaft von Trainer Thomas Schaaf bei Bayer Leverkusen nur zu einem 1:1 (1:1). Dabei ging Werder schon nach zwei Minuten durch einen Foulelfmeter von Torsten Frings in Führung, nachdem Juan Miroslav Klose im Strafraum zu Fall gebracht hatte.

Vor 22 500 Zuschauern in der ausverkauften Bayarena erzielte der Bulgare Dimitar Berbatow in der 41. Minute nach einem Traumpass von Tranquillo Barnetta den Ausgleich für Bayer. Berbatow erzielte damit sein elftes Saisontor und traf jedesmal in den letzten fünf Bundesligaspielen. Leverkusen bleibt trotz des Unentschiedens noch im Rennen um einen Uefa-Cup-Platz.

Beide Mannschaften lieferten sich ein hektisches Spiel, ein Festival an Fehlpässen und mit einer hohen Quote von Fehlern in der Abwehr. Aber der Kroate Marko Babic vergab in der 24. und 45. Minute vor der Pause zwei hochkarätige Möglichkeiten für Leverkusen. Berbatow fand in der 13. Minute in Tim Wiese seinen Meister. Werder spielte einen schnellen und beweglichen Fußball und war spielerisch eine Nuance besser. Aber die Innenverteidigung mit Petri Pasanen und Frank Fahrenhorst offenbarte Probleme.

Nach der Pause gab es einen offenen Schlagabtausch mit Möglichkeiten auf beiden Seiten, vor allem für die Gastgeber. Die größte Chance hatte Paul Freier in der 64. Minute. Er tauchte völlig frei vor Wiese auf, statt die Aktion selbst zu beenden, legte er aber quer auf Bernd Schneider, der nicht an den Ball kam.

Bayer konnte in Bestbesetzung antreten und investierte sehr viel Kampf und Engagement. Am Ende war das Team von Trainer Michael Skibbe tonangebend und kämpfte um jeden Zentimeter Boden. Die Bremer schienen am Ende mit ihren Gedanken schon beim Champions-League-Spiel in Turin. Die Mannschaft von der Weser rief nicht ihre Möglichkeiten ab und blieb hinter den Erwartungen zurück.

© SID

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