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06.01.2011

14:12 Uhr

Fußball Bundesliga

Magath kritisiert wechselwillige Spieler

Felix Magath hat das Verhalten von Spielern, die trotz laufender Verträge einen Wechsel zu anderen Klubs provozieren wollen, als "unerträgliche Situation" kritisiert.

Felix Magath (l.) und Jefferson Farfan würdigen sich beim Training keines Blickes. Foto: SID Images/Firo SID

Felix Magath (l.) und Jefferson Farfan würdigen sich beim Training keines Blickes. Foto: SID Images/Firo

Trainer und Sportchef Felix Magath vom Bundesligisten Schalke 04 hat das Verhalten von Spielern kritisiert, die durch Undiszipliniertheiten trotz laufender Verträge einen Wechsel zu anderen Klubs provozieren wollen. "Das ist aus meiner Sicht eine unerträgliche Situation. Die Spieler haben Verträge unterschrieben und sich daran zu halten. Auf irgendwas muss man sich verlassen können", sagte Magath im Trainingslager des Vizemeisters in Belek.

In den vergangenen Tagen hatten die Angreifer Demba Ba (1 899 Hoffenheim) und Jefferson Farfan (Schalke) für Aufsehen gesorgt, weil sie nicht in die Trainingslager ihrer Klubs gereist waren. Ba weigert sich seit Montag, nach La Manga/Spanien zu reisen. Der 25-Jährige will in die englische Premier League wechseln. Bei Hoffenheim soll er nach Aussagen von Manager Ernst Tanner und Mäzen Dietmar Hopp nicht mehr spielen.

Farfan am Mittwoch eingetroffen

Farfan flog dagegen am Mittwoch in das Schalker Trainingslager in der Türkei nach. Dort wird er sich gegenüber Magath erklären müssen. Außerdem erwartet den Peruaner eine Geldstrafe. Von Angeboten anderer Vereine ist Magath nichts bekannt.

"Jefferson Farfan ist noch nicht auf mich zugekommen. Solange sich kein Verein bei mir meldet, denke ich über einen Transfer gar nicht nach", sagte Magath.

Der Europameister von 1980 deutete dennoch eine grundsätzliche Verhandlungsbereitschaft an, sollte es noch ein konkretes Angebot für Farfan geben: "Spieler- und auch Trainerwechsel sind im Fußball etwas Normales, und ich habe auch kein Problem damit. Aber es müssen alle Seiten etwas davon haben. Wenn jemand weg will und etwas Besseres hat, muss der Verein auch zu seinem Recht kommen."

© SID

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