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18.03.2011

09:36 Uhr

Fußball Bundesliga

Magath-Rückkehr nach Wolfsburg perfekt

Die Serie der spektakulären Trainerwechsel hat einen neuen Höhepunkt erreicht: Der VfL Wolfsburg hat die Verpflichtung des vor zwei Tagen auf Schalke geschassten Felix Magath bestätigt. Die Personalie hat einen pikanten Nebenaspekt.

Felix Magath kehrt zum VfL Wolfsburg zurück SID

Felix Magath kehrt zum VfL Wolfsburg zurück

WolfsburgDer abstiegsbedrohte VfL Wolfsburg startet einen spektakulären Rettungsversuch und hat "Meistermacher" Felix Magath 662 Tage nach seinem Abschied erneut als Trainer verpflichtet. Das teilte der Tabellenvorletzte der Fußball-Bundesliga am Freitagmorgen mit. Magath wird um 13 Uhr vorgestellt und wird um 15 Uhr erstmals das Training leiten.

Der 57 Jahre alte Magath, der den VfL vor zwei Jahren sensationell zum bislang einzigen Meistertitel geführt hatte, wird auch Geschäftsführer Sport in Wolfsburg. Er soll einen Vertrag bis 2013 erhalten. Magath hatte den VfL am 24. Mai 2009 verlassen und danach beim FC Schalke 04 angeheuert.

Erst am Mittwoch hatte sich Schalke nach heftigen Querelen von Magath getrennt. Noch offen ist, ob mit Magaths überraschendem Wechsel auch der drohende juristische Streit zwischen den Schalkern und
dem ehemaligen "Alleinherrscher" hinfällig ist. Pikant: Bereits am 9. April muss Magath mit Wolfsburg in der Bundesliga bei seinem Ex-Arbeitgeber Schalke antreten.

Gleichzeitig trennt sich der VfL vom bisherigen Manager und Geschäftsführer Dieter Hoeneß. Der Vertrag mit dem 58-Jährigen wurde aufgelöst, wie VfL-Aufsichtsratschef Francisco Javier Garcia Sanz mitteilte. "Wir haben uns auf eine einvernehmliche Trennung geeinigt", sagte Garcia Sanz, der auch Vorstandsmitglied beim VfL-Mutterkonzern Volkswagen ist. Der ehemalige Hertha-Manager war erst im Januar 2010 nach Wolfsburg gekommen. Er hatte vergeblich versucht, den VfL nach Magaths Wechsel zu Schalke 2009 strukturell sowie personell neu aufzustellen und gleichzeitig sportlich erfolgreich zu sein. Er arbeitete insgesamt mit vier Trainern zusammen, ohne den VfL wie von VW gewünscht an der nationalen Spitze etablieren zu können.

Kommentare (2)

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GLUER

18.03.2011, 11:14 Uhr

Das Leistungsprinzip scheint vielen nicht so wichtig wie die soziale Kompetenz. Leistung ist aber die Grundlage für allen nachhaltigen Erfolg.

GLUER

22.03.2011, 14:31 Uhr

Für Millionen p.a. kann man ja auch mal aussser Puste kommen. Für den verbissenen "Lehrer" H. Rangnik sind Ideale, Freundschaft höchste Ziele (wie bei Jugendlichen und Pfadfindern); Erfolge hat er damit noch nicht erreicht.
Vielleicht sollte er sich beim DFB oder Ulm 46 als Trainer für eine Jugendmannschaft bewerben; dort hat er sicher Erfolg; wohl kaum in der "erwachsenen Wirklichkeit"

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