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15.01.2008

13:31 Uhr

Fußball Bundesliga

Matthäus: "Hatte auch ein Gespräch mit Rummenigge"

Bayern München hatte bei der Suche nach einem neuen Trainer offenbar auch den Namen Lothar Matthäus auf dem Zettel. "Ob ich die 1a- oder die 1b-Lösung war, bleibt einmal dahingestellt", sagte der Rekordnationalspieler.

Rekordmeister Bayern München hat offenbar auch Lothar Matthäus ein Angebot gemacht, die Nachfolge von Trainer Ottmar Hitzfeld anzutreten. Das geht aus einem Interview mit dem Rekordnationalspieler auf der Internetseite des TV-Senders Eurosport hervor. "Ich hatte auch ein Gespräch mit Karl-Heinz Rummenigge. Ob ich die 1a- oder die 1b-Lösung war, bleibt einmal dahingestellt", wird Matthäus zitiert.

Statt Matthäus wird nun dessen ehemaliger Teamkollege Jürgen Klinsmann die Bayern im Juli übernehmen. "Es wird eine 1a-Lösung verkauft und das zeigt, dass Einigkeit beim FC Bayern herrscht", sagte Matthäus dazu. Ob sein Ex-Klub damit die richtige Entscheidung getroffen habe, könne man zumindest diskutieren, sagte Matthäus.

"Auf ein Risiko eingelassen"

Klinsmann sei ein "Neuling, ein Neueinsteiger als Trainer, was das Tagesgeschäft betrifft. Auch bei der Nationalmannschaft war er mehr der Repräsentant und nicht der Trainer." Die Bayern hätten sich deshalb "auf ein Risiko eingelassen".

Es gebe zwar auch Dinge, die für Klinsmann sprächen, wie etwa dessen Fremdsprachenkenntnisse. Aber: "Ich könnte auch auf Englisch oder Italienisch mit den Spielern reden. Zudem habe ich ebenfalls im Ausland gearbeitet und eigentlich auch ohne Sprachkenntnisse (... ) guten Kontakt zu den Spielern und auch die entsprechenden Ergebnisse gehabt."

Als Co-Trainer unter Klinsmann zu arbeiten, ist für Matthäus kein Thema. "Diese Frage stellt sich nicht, weil dieser Anruf nicht kommen wird", sagte der 46-Jährige. Überhaupt sieht Matthäus "einige Fragezeichen" hinter der Verpflichtung Klinsmanns, dessen Tätigkeit als Bundestrainer er kritisch hinterfragt. Ob der dritte Platz bei der WM 2006 ein Erfolg gewesen sei, "darüber kann man diskutieren".

© SID

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